Kolumnen & Analysen Devisen

Tagesausblick Renten/Devisen: USA: Ernüchterung nach Stimmungshoch?
Helaba Floor Research - Forex - 08.08.2017

In den USA richtet sich die Aufmerksamkeit heute auf Daten, die jedoch eher der zweiten oder dritten Reihe zuzuordnen sind. Der NFIB-Index, das sogenannte Mittelstandsbarometer, hatte im Nachgang des Wahlsieges Donald Trumps deutlich zugelegt und das höchste Niveau seit 2004 erreicht. Seit dem Jahreswechsel aber bröckelt die Zuversicht der kleinen und mittleren Unternehmen ab, was wohl auch mit der mangelnden Performance der Trump-Administration in Washington – abgesehen vom satirischen Wert – zu tun haben dürfte. Die Vorschusslorbeeren waren groß und nun stellt sich Ernüchterung ein. Insofern ist es offen, ob das hohe Stimmungsniveau für längere Zeit gehalten oder sogar wieder ausgebaut werden kann, oder ob es zu Rückschlägen kommt. Wir rechnen in diesem Jahr nicht mehr mit positiven Effekten einer Steuerreform und auch mögliche staatliche Ausgabenprogramme dürften kaum ins Gewicht fallen. Allenfalls im kommenden Jahr kalkulieren wir einen stimulierenden Effekt ein, wobei wir die Verunsicherung über das Wann und Wie angesichts des chaotischen Entwicklungen rund um das Weiße Haus deutlich hervorheben.

Rentenmarkt: Droht das Sentiment zu drehen?



Per saldo zeigte sich der deutsche Rentenmarkt gut behauptet, wobei der Bund-Future aber um die 100-Tagelinie (163,14) pendelt. Insofern ist von dem Schwung der Vorwoche zunächst nicht mehr viel übrig. Entscheidend für den Ausblick auf die kommenden Tage dürfte sein, ob es gelingt, das 61,8 %-Retracement (163,48) erneut und nachhaltig zu überwinden. Sollte dies nicht gelingen, könnte die Überzeugung raumgreifen, wonach die Erholung infolge der Schwäche ab der zweiten Junihälfte als abgeschlossen gilt. Mithin würden sich die Perspektiven für den Future wieder deutlich eintrüben. Noch ist es nicht so weit und auch angebotsseitig kommt aktuell kein Druck auf die europäischen Staatsanleihen auf.

Euro: Signale unverändert auf Korrektur



Der Euro hält sich zunächst im Bereich der 1,18 und so blieb eine größere Korrektur zunächst aus. Ungeachtet dessen richten sich MACD und Stochastic gen Süden. Letzterer liegt dabei auch weiterhin im überkauften Bereich. Zwar hat der Euro gestern so gut wie keine Notiz von der unerwartet schwachen deutschen Produktion genommen, die vermutete Schwäche des Exports könnte dann aber doch noch belasten.

Autor:>/strong> Helaba Floor Research, www.helaba.de

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Halvers Woche: "Das Börsenwort des Jahres 2017"
Börse Frankfurt - Indizes - 15.12.2017
15. Dezember 2017. MÜNCHEN (Baader Bank). Es ist die Zeit der Wörter des Jahres. Was könnte wohl das Börsenwort des Jahres 2017 sein? Ich schlage "Risikounbekümmertheit" vor. Denn obwohl überall Risiken lauern, schweben - ähnlich wie bei Peter Schillings Major Tom "Völlig losgelöst von der Erde" - die Aktien völlig schwerelos. Es ist ja völlig verständlich, dass sich Chancen in steigenden Aktienkursen niederschlagen. ... mehr

DAX ohne wirklichen Drang nach oben – Wall Street fiebert Steuerreform entgegen
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Nach dem Verfall am Mittag kam tatsächlich etwas Bewegung in den deutschen Aktienmarkt. Angeschoben von einer starken Wall Street und einem Euro wieder auf dem Rückzug konnte der DAX zwischenzeitlich wieder die Pluszone erreichen. Aber für mehr reichte es nicht. Und es spricht vieles dafür, als würden die Impulse für eine Jahresendrally und einen Ausbruch über die obere Begrenzung bei 13.200 Punkten auch bis Weihnachten ausbleiben. ... mehr

Manuell oder automatisch handeln – warum Sie sich nicht entscheiden müssen
Sebastian Hell I QTrade - Trading Business - 15.12.2017
Liebe Leser, wir haben in den vergangenen Wochen an dieser Stelle so manche Strategie für den Handel mit Forex- oder CFD-Instrumenten in den Mittelpunkt gestellt und auf Herz und Nieren geprüft. Vermutlich haben Sie, werte Leserschaft, das eine oder andere kennengelernt, dass Ihnen gerade als Einsteiger in dieser Weise nicht oder nur unvollständig bekannt war. Festgestellt haben Sie vor allem eines: Ohne einen auf die persönlichen Ziele ausgerichteten strategischen Ansatz wird kein Trader auf lange Sicht erfolgreich sein. ... mehr

Anleihen: Alles schon eingepreist
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15. Dezember 2017. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Es war eine Woche der Zentralbanken, doch die Aufreger blieben aus: Am Mittwoch erhöhte die US-Notenbank, wie erwartet, das Leitzinsband auf 1,25 bis 1,50 Prozent, am Donnerstag hielt die EZB - ebenfalls wie erwartet - die Füße still. Daher kam es auch zu keiner Reaktion am Anleihemarkt: Der Euro-Bund-Future liegt am Freitagmittag bei 163,52 Punkten, vor einer Woche waren es 163,35 Prozent. ... mehr

Euwax Trends: DAX am Hexensabbat im Minus - Bundesbank erhöht BIP-Prognose
Börse Stuttgart - Marktberichte - 15.12.2017
Am heutigen dreifachen Verfallstermin an den Terminbörsen (Hexensabbat) kann es zu unerklärlichen Kursverwerfungen kommen. Deshalb haben Börsianer das Bild der tanzenden Hexen erfunden. Schon im Vorfeld versuchen professionelle Anleger, die Kurse in eine für sie günstige Richtung zu schieben. An einem Hexensabbat verfallen drei Arten von Termingeschäften: Optionen auf Einzelaktien, Optionen auf Indizes und Futures auf Indizes. Deshalb spricht man von einem “Großen Verfallstermin”. ... mehr

Sektion US-Märkte & Indizes: S&P 500 - Der starke Widerstand an der trendbegrenzenden Linie bestätigt sich!
Formationstrader I S. Grass - Indizes - 15.12.2017
Tageschart (kurzfristig) In der letzten Tagesausgabe schrieb ich: Trotz des neuen Allzeithochs würde ich den Leitindex weiterhin innerhalb seiner Konsolidierung sehen, die noch nicht nachhaltig beendet wurde. Erst ein nachhaltiger Ausbruch über den trendbegrenzenden Widerstand würde meine Meinung ändern. Der S&P 500 ist somit anfällig für einen Abverkauf, der unterhalb der 2.657er Marke einsetzen könnte. ... mehr

Halvers Kapitalmark Monitor: Geldpolitisch ist auch 2018 das ganze Jahr Weihnachten
R. Halver I Baader Markets - Indizes - 15.12.2017
Auf ihren Notenbanksitzungen verhalten sich Fed und EZB erwartungsgemäß und damit Finanzmarkt-schonend. Anlegerfreundlich fallen daneben auch die Ausblicke aus. Während sich die Fed nur auf den ersten Blick restriktiv zeigt, muss in Europa auch angesichts politischer Risiken wie den Nationalwahlen in Italien niemand Angst vor einer Zinswende der EZB haben. ... mehr

4x Report: Aktien bleiben auf Rekordniveau – Einführung des Bitcoin-Futures in Chicago – Gemalto vor Übernahme?
Börse Stuttgart - Marktberichte - 15.12.2017
Der Aktienmarkt in den USA kletterte in diesem Betrachtungszeitraum weiter in neue Rekordregionen. So markierte der Dow Jones bei 24.585 Punkten ein neues Allzeithoch. Am Montag schoss die Aktie von Bluebird Bio (WKN: A1W025) um 18 Prozent in die Höhe, aufgrund von positiven Forschungsergebnissen. Mittlerweile kann die Aktie einen Zuwachs von 150 Prozent seit Jahresanfang vorweisen. Egal wo man hinhört, fällt das Wort Bitcoin. Seit dieser Woche gibt es nun einen Bitcoin-Future, was viele Marktbeobachter als „Ritterschlag“ werten. ... mehr

Wochenbarometer Devisenmärkte - 50. KW 2017
HSH Nordbank Research - Forex - 15.12.2017
Die Leitzinserhöhung der Fed auf ein Zinsband von 1,25 % bis 1,50 % war das dominierende Ereignis der Berichtswoche und hinterließ in allen von uns beobachteten Währungspaaren Spuren. Die Wirtschaftsräume der USA und der Eurozone konnten zudem in der zurückliegenden Woche erneut konjunkturell überzeugen. In der Eurozone expandierte das BIP im dritten Quartal kräftig (2,6 % YoY) und in den USA waren Stellenzuwächse oberhalb der Analysteneinschätzungen zu verzeichnen. ... mehr

DAX 13.000 Punkte zum Verfall – Was kommt danach?
CMC Markets - Marktberichte - 15.12.2017
Mit der Marke von 13.000 Punkten zum Verfall der Optionen am Terminmarkt heute Mittag dürfte sich die Mehrheit der Investoren schon angefreundet haben. Auch deshalb, weil es genau die Mitte der Seitwärtsspanne des Deutschen Aktienindex in den vergangenen Wochen ist. Deshalb sollte sich der Index bis zum Verfallstermin um 13 Uhr nicht all zu weit von dieser Marke entfernen. Nur was passiert danach? ... mehr

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