Kolumnen & Analysen Devisen

Künstliche Intelligenz: Zukunftsvision, Horrorszenario oder vielleicht beides?
LYNX Broker - Trading Business - 28.11.2017

Sophia hat gerade die Saudi-Arabische Staatsbürgerschaft erhalten – mit allen Rechten und Pflichten, die sich daraus ergeben. Das wäre an sich noch nichts Besonderes, schließlich erhalten viele Menschen jährlich die Staatsbürgerschaft eines anderen Landes. Doch Sophia ist nicht einfach irgendwer, sie ist ein Roboter, der mit künstlicher Intelligenz (KI) und menschlicher Mimik ausgestattet ist und aus dem Hause Hanson Robotics stammt. Als erster Roboter hatte sie bereits im Sommer an einer UN-Konferenz zum Thema KI teilgenommen, jetzt ist sie also auch der weltweit erste künstliche Bürger eines Staates. Mit ihren realistischen Gesichtszügen, die menschliche Gefühle verblüffend originalgetreu darstellen und ihrem einprogrammierten Humor, könnte sie vielen Menschen jedoch ein wenig Angst machen. Filme wie iRobot oder Ex Machina, in denen die Roboter am Ende ihre Erschaffer angreifen, schießen einem unwillkürlich durch den Kopf. Doch noch sind Szenarien wie diese glücklicherweise weit entfernt, denn auch wenn die Forschung immer mehr voranschreitet, wird es noch ein weiter Weg sein, bis sich intelligente Roboter als selbstverständlicher Teil unseres Alltags etabliert haben werden.

„Das Spektrum an Möglichkeiten ist noch lange nicht ausgeschöpft“



Nichtsdestotrotz gibt es bereits Bereiche, in denen künstliche Intelligenz tagtäglich zum Einsatz kommt – oft ohne dass wir es bewusst wahrnehmen. Siri, der Google Assistant oder Cortana sind einige Beispiele von KI-Anwendungen, die fest in den Alltag vieler Menschen integriert sind. Auch IBM hat mit Watson einen intelligenten Assistenten geschaffen, der viele Aufgaben in der Industrie erleichtert oder sogar vollständig übernimmt. „IBM hat sich in den letzten Jahren neu ausgerichtet und sich von einem Hersteller von Hardware zu einem Software- und Datenunternehmen entwickelt. Mit Watson hat IBM eine cloudbasierte Technologie entwickelt, die von der Krebsforschung über Meteorologie bis hin zu Marketing und den persönlichen Einkaufsgewohnheiten einsetzbar ist – und das Spektrum der Möglichkeiten ist noch lange nicht ausgeschöpft!“, erklärt Klaus Schulz, CMO des Online Brokers LYNX und fügt hinzu: „Künstliche Intelligenz ist ein absoluter Trend und viele Unternehmen arbeiten an entsprechenden Systemen. Das Potenzial ist riesig – nicht nur was die Anwendung anbelangt, sondern auch was die Geldanlage betrifft, denn viele der Unternehmen wie Facebook, Microsoft oder die Google-Mutter Alphabet, die sich mit KI beschäftigen, sind börsennotiert.“

KI-Technologie steht noch am Anfang



Doch nicht nur in Bezug auf die Aktien der großen Unternehmen bietet die fortschreitende Entwicklung der KIs Chancen für Anleger. Auch bei der Aktienauswahl und dem Management des eigenen Portfolios sind KI-Anwendungen interessant. „Robo-Advisor sind bereits bei vielen Finanzdienstleistern im Einsatz. Sie wählen anhand programmierter Algorithmen bestimmte Aktien für das Portfolio und kaufen oder verkaufen sie selbstständig. Entdeckt man einen Fehler im Algorithmus, muss er manuell angepasst werden. In Kombination mit einer KI ist das nicht mehr nötig, denn sie lernt aus ihren Fehlern und korrigiert sich selbst“, erklärt Schulz. „Für Anleger, die nicht 24/7 ihr Depot im Blick haben wollen ist das eine interessante Einsatzmöglichkeit der KI-Technologie. Und sie hat noch einen weiteren Vorteil: Gefühle wieGier oder Angst, die zu unüberlegten Kauf- und Verkaufsentscheidungen führen, spielen für den Robo-Advisor keine Rolle. Er hält sich strikt an die Regeln und Zahlen.“

Die Entwicklung der KI-Technologie steht derzeit noch ziemlich am Anfang, auch wenn sie in den vergangenen Jahren bereits einiges an Momentum zugelegt hat. Trotzdem: Das Potenzial ist riesig und früher oder später werden künstliche Intelligenzen unseren Alltag grundlegend verändern. Der Anfang ist mit Siri, Alexa und Co. bereits gemacht, wie es weitergeht und ob wir in naher Zukunft von Robotern regiert werden, muss – und wird – sich zeigen.

Autor: LYNX Broker - Sonstige Hinweise: http://bit.ly/2p3NOQ7

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