Kolumnen & Analysen Devisen

Börsen-Kolumne: Schöne Weihnachtsgeschenke
Stephan Feuerstein - Indizes - 19.12.2017

Die Aktienmärkte sind nach dem dreifachen Hexensabbat am vergangenen Freitag nun offensichtlich doch zu einer kleinen Weihnachtsrally übergegangen. Einen nicht unerheblichen Einfluss dürften dabei die Reformpläne von Donald Trump spielen. Immerhin würde dabei die Körperschaftssteuer um beachtliche 14 Prozentpunkte von 35 auf dann 21 Prozent reduziert werden.

Gewinnplus von teilweise über 20 Prozent



Daraus würde sich dann ein ordentliches Gewinnplus bei den US-Unternehmen ergeben. So geht US-Investor Warren Buffett von einem Plus von rund 15 Prozent oder jährlich etwa 2,6 Mrd. US-Dollar aus. Zuvor hatte die US-Fluglinie Delta Airlines eine Steigerung des Gewinns von 18 bis 19 Prozent errechnet. Bei den Banken dürfte das Plus sogar klar über der 20-Prozent-Schwelle liegen. Daraus wird deutlich, dass es auch bei den einzelnen Branchen klare Unterschiede in der Ersparnis gibt. Demnach sollten vor allem neben der Raffinerie-Branche besonders Fluggesellschaften und Banken von der Steuerreform profitieren. Interessanterweise hätten neben den Unternehmen vor allem die vermögenden US-Amerikaner von der größten Steuerreform seit den 80er Jahren einen Vorteil, untere und mittlere Einkommen dürften hingegen auf der Verliererseite zu sehen sein.

Weiterer Impuls am Aktienmarkt?



Mit den steigenden Gewinnen der US-Unternehmen könnte die voraussichtlicht noch vor Weihnachten beschlossene Steuerreform dann einen erneuten, positiven Impuls am Aktienmarkt setzen. Hier gilt es aber genau zu beobachten, wie nachhaltig dieser Impuls sein wird bzw. wie langfristig die Akteure am Aktienmarkt denken. Denn einerseits haben bereits Unternehmen Probleme, die ihre Gewinne nicht vollständig in den USA versteuern. Andererseits sollte auch die Inflationsrate mit den steuerlichen Weihnachtsgeschenken deutlich anziehen. Damit ergibt sich voraussichtlich ein kleiner Denkfehler. Denn die US-Steuerreform soll sich vor allem durch eine klare Wachstumssteigerung rechnen. Wenn aber die Inflationsrate damit nach oben schießt, wird die US-Notenbank gezwungen sein, die Zinsen deutlich rascher als bislang geplant anzuheben. Dies wiederum würde sich dann als Wachstumsbremse erweisen, womit die Rechnung Trumps nicht ganz aufgehen dürfte. Am Ende könnte daher das Ergebnis lauten, dass die US-Schuldenuhr dann deutlich schneller tickt.

Interessante Einzelwerte



Unabhängig von diesen Überlegungen gibt es aber bei den US-Einzelwerten immer wieder interessante Titel, wie beispielsweise den in der vergangenen Woche im Hebelzertifikate-Trader vorgestellten Call auf Apple (WKN UW7H2F), der mit dem nun erfolgten Ausbruch der Aktie derzeit besonders interessant ist.

Autor: Stephan Feuerstein, Hebelzertifikate-Trader,
http://www.hebelzertifikate-trader.de

Aktuelle Kolumnen & Analysen

Dow Jones Analyse: 26.000 Punkte!
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Der große Aufwärtstrend (siehe kobaltblauer diagonaler Linienverlauf) im Dow-Jones ist weiterhin intakt und hat in seiner zurückliegenden Bewegungsphase die 26.000 Punkte-Marke erreicht, wo er nun seit mehreren Tagen „auf der Stelle tritt"! Die zurückliegende Bewegung ist ausgedehnt und trägt durchaus eine hohe Wahrscheinlichkeit in sich eine kurz- bis mittelfristige Korrektur auszubilden. ... mehr

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Heute ging am deutschen Aktienmarkt mal etwas – und das trotz eines weiter starken Euro und ohne eine Wall Street, die auf dem aktuellen Niveau erst einmal eine Pause einzulegen scheint. Es waren gute Nachrichten aus deutschen Unternehmen, die für eine Verbesserung der Stimmung auf dem Parkett sorgten. ... mehr

Euwax Trends: Dax trotzt Shut-Down Sorgen und hohem Euro - Starke Bilanz bei BASF
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Wieder einmal zittern die USA vor dem Shut-Down: Der Dow dreht nach einem Rekord dann doch ins Minus. Auch der Euro bleibt gefragt und daher teuer. Zwei Belastungsfaktoren für den deutschen Markt: Trotzdem ist der Dax fest unterwegs. Möglicherweise dann doch ein versöhnlicher Wochenausklang..? ... mehr

4x Report: Dow Jones über 26.000 Punkte – Fast Retailing trumpft auf – Roche schwächer
Börse Stuttgart - Marktberichte - 19.01.2018
Der Dow Jones übersprang die Hü4x Report: Dow Jones über 26.000 Punkte – Fast Retailing trumpft auf – Roche schwächerrde von 26.000 Punkten, was für einige Marktteilnehmer zu diesem Zeitpunkt überraschend war. Nach dem langen Wochenende konnte der Dow Jones am Dienstag über die Marke von 26.000 Punkten gucken aber nicht halten. Zur Wochenmitte machte er diesen Sprung, so dass er bis zum Ende auf 26.116 Punkten den Handel beendete. ... mehr

Marktkommentar: Noch sind Kryptowährungen reine Spekulationsobjekte
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Halvers Kapitalmarkt-Monitor: EZB - Heute noch Taube, morgen schon Falke?
R. Halver I Baader Markets - Indizes - 19.01.2018
Angesichts der robusten Weltkonjunktur, die auch die Eurozone erreicht hat, und Ölpreisen auf einem 3-Jahreshoch bekommen Anleger allmählich Inflations-Angst und hinterfragen die aktuell immer noch sehr üppige Geldpolitik. Gehen also bald auch der EZB die Argumente für die Fortsetzung der Anleiheaufkäufe und die Beibehaltung einer Nullzins-Politik aus? Hängt damit ein Damokles-Schwert über den Finanzmärkten? Entwickelt sich gar die Liquiditätshausse zur -baisse? ... mehr

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Wochenbarometer Devisenmärkte - 03. KW 2018
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