Kolumnen & Analysen - Archiv HSH Nordbank Research

Wochenbarometer Devisenmärkte - 29. KW 2017
HSH Nordbank Research - Forex - 21.07.2017
US-Senat schwächt den Dollar. Die zweite Verhandlungsrunde des Brexits hat begonnen. Die Fed- und EZB-Sitzung im Fokus. EUR/USD notiert aktuell bei 1,1520 (+0,6 % ggü. der Vorwoche) und konnte damit noch einmal sein Hoch der letzten Berichtswoche übertreffen. Die am Freitag (14.07.) veröffentlichte US-Inflationsrate für Juni (1,6 % YoY; Konsens: 1,7 %) hatte den Beginn der Dollarabwertung eingeläutet. Ausschlaggebend für das neue 15-Monatshoch des Euro am Mittwoch (18.07.) war jedoch das vorläufige Scheitern der Gesundheitsreform des USPräsidenten Trump im Senat vor der Sommerpause. ... mehr

Wochenbarometer Rentenmärkte - 29. KW 2017
HSH Nordbank Research - Bonds - 20.07.2017
Mit den Renditen geht es abwärts, obwohl die Aktienmärkte in den USA neue Rekorde erreicht haben. Die Renditen der zehnjährigen Bunds sind in der abgelaufenen Berichtswoche von 0,60 % auf 0,55 % gesunken, die der US-T-Notes unter 2,30 % gefallen. Spekulationen über einen baldigen Kurswechsel der EZB (am 20.7. ist das EZB-Treffen) und freundliche Konjunkturdaten stehen einer gescheiterten Reform von Obamacare im Senat gegenüber. Nur wenige Anleger erwarten in den USA jetzt noch umfassende Steuersenkungen und Infrastrukturausgaben. Damit entfällt eine erwartete Stütze für das Wirtschaftswachstum der USA. ... mehr

Wochenbarometer Rentenmärkte - 28. KW 2017
HSH Nordbank Research - Bonds - 13.07.2017
Die Bund-Renditen haben im Vorwochenvergleich ihren Anstieg fortgesetzt und liegen im zehnjährigen Bereich jetzt bei 0,56 %. Hingegen gab es bei den US-Renditen so gut wie keine Veränderung (2,32 %). Ein Reigen positiver Konjunkturdaten war verantwortlich für den Renditeanstieg bei den Bunds. So signalisierten nicht nur die PMIEinkaufsmanagerindizes für den Dienstleistungssektor für den Abschluss des zweiten Quartals eine kräftige Aktivität. Erfreulich waren auch die Produktionsdaten aus dem Industriesektor, die in den vier großen Euroländern durchgehend die Erwartungen übertrafen. ... mehr

Wochenbarometer Rentenmärkte - 27. KW 2017
HSH Nordbank Research - Bonds - 07.07.2017
Draghi & Co. wirken auf Bund-Renditen nach. US-Renditen setzen Aufwärtstrend fort, Zinsstruktur wirft Fragen auf. Die zehnjährigen Bundrenditen stiegen in der zurückliegenden Woche weiter an und befinden sich gegenwärtig mit 0,53 % auf dem höchsten Niveau seit Anfang März. Die Signale der Notenbank-Gouverneure Mario Draghi und Mark Carney, die zuletzt bei ihren Statements ein Ende der ultralockeren Geldpolitik in Aussicht stellten, wirkten sich positiv auf die Renditen von Bundesanleihen aus. Auch in den Markt für USTreasuries ist Belebung zurückgekehrt. ... mehr

Wochenbarometer Devisenmärkte - 27. KW 2017
HSH Nordbank Research - Forex - 06.07.2017
EUR/USD notiert aktuell bei 1,1341 und veränderte sich somit zur vorherigen Berichtswoche um -0,7 %. Der Dollarindex erreichte zu Beginn der Berichtswoche ein neues Neunmonatstief, was dafür spricht, dass die Märkte auch in Ländern außerhalb der USA mit einer Straffung der Geldpolitik rechnen. Der Einkaufsmanagerindex des Verarbeitenden Gewerbes für den Euroraum erreichte ein Sechsjahreshoch und stärkte damit den Euro zum Wochenschluss. Dem Euro machte zum Wochenstart jedoch der Anstieg des ISM-Index für das Verarbeitende Gewerbe (57,8; Konsens: 55,2) aus den USA zu schaffen. ... mehr

Wochenbarometer Devisenmärkte - 26. KW 2017
HSH Nordbank Research - Forex - 30.06.2017
Der US-Dollar wertete gegenüber dem Euro in der vergangenen Berichtswoche um 2,3 % ab und EUR/USD notiert gegenwärtig bei 1,1426. Es waren vor allem die Aussagen von Mario Draghi, die ein hawkisches Signal aussendeten und somit den Euro stärkten. Beim EZB-Forum im portugiesischen Sintra ließ der EZB-Chef nämlich verlauten, dass die derzeitige Inflationsrate zum größten Teil von temporären Faktoren ausgebremst wird und, dass reflationäre Kräfte die deflationären Tendenzen ersetzen würden. Darüber hinaus sendeten auch die Konjunkturdaten aus der EU freundliche Signale. ... mehr

Wochenbarometer Rentenmärkte - 26. KW 2017
HSH Nordbank Research - Bonds - 30.06.2017
Draghi sorgt für temporäre Renditesprünge. Spannung vor G20-Gipfel. US-Arbeitsmarktdaten und PMIs aus der Eurozone auf der Agenda. Endlich wieder etwas Bewegung an den Rentenmärkten. EZB-Chef Mario Draghi sorgte für einen Sprung der Renditen nach oben, als er sich optimistisch über das Konjunktur-und Zinsumfeld in der Eurozone äußerte und von einem vorsichtigen Ausstieg aus der ultraexpansiven Geldpolitik sprach. Sowohl bei Bunds als auch bei Treasuries waren höhere Renditen zu beobachten. Die Äußerungen Draghis wurden offensichtlich dahingehend interpretiert, dass die EZB Anfang 2018 mit dem Tapering ihrer Anleiheankäufe starten könnte – ein aus unserer Sicht plausibles und schon längere Zeit vertretenes Szenario. An den Märkten wurde darüber hinaus positiv aufgenommen, dass die Saga italienischer Bankenprobleme allmählich ihr Ende zu finden scheint. ... mehr

Wochenbarometer Devisenmärkte - 25. KW 2017
HSH Nordbank Research - Forex - 23.06.2017
EUR/USD fiel im Wochenverlauf von 1,1204 um 0,4 % auf 1,1169. Die Nachwirkungen der Fed-Sitzung begünstigten zunächst den Dollar, weshalb sich der Greenback trotz enttäuschender Konjunkturdaten im Bausektor stabil zeigte. Dabei fiel der von der Universität Michigan berechnete Index für Verbraucherstimmung in den USA mit 94,5 Punkten so schlecht aus wie zuletzt in November 2016. Auf der anderen Seite des Atlantiks profitierte der Euro von der zunehmend stabileren politischen Lage. Besonders der starke Wahl-Erfolg von Emmanuel Macrons Partei En Marche! bei den Parlamentswahlen (18.06.) zeigt den Rückhalt, den der neue Französische Präsident in der Bevölkerung genießt. ... mehr

Wochenbarometer Rentenmärkte - 25. KW 2017
HSH Nordbank Research - Bonds - 23.06.2017
Die Staatsanleiherenditen in der Eurozone und den USA kamen in der abgelaufenen Berichtswoche kaum von der Stelle. Überhaupt war an den Finanzmärkten wenig Bewegung. Insbesondere an den Aktienmärkten gab es lediglich ein wenig hin und her und die Spreads für Peripherieanleihen ließen keine klare Richtung erkennen. Am Aufsehen erregendsten war sicherlich der erneute Rückgang der Ölpreise. Erstmals notiert die Sorte Brent in diesem Jahr bei unter 45 US-Dollar/Barell. Die Investoren sprechen der OPEC offensichtlich kaum noch Preismacht zu. ... mehr

Rententrends Juni 2017: Editorial: Zwischen Europa-Euphorie und US-Orientierungslosigkeit
HSH Nordbank Research - Bonds - 19.06.2017
Läuft in Europa. Konjunktur? Bestens, und zwar nicht nur in Deutschland, sondern auch in Frankreich, Spanien und Italien. Man kann getrost von einem breit angelegten Aufschwung in der Eurozone sprechen. Ist der Populismus noch ein Thema? Ja, aber nach der Präsidentschaftswahl in Frankreich ist die Bedrohung der EU von dieser Seite wesentlich geringer geworden - trotz Brexit. Und der Bankensektor? Selbst an dieser Front ist eine relative Ruhe eingekehrt, insbesondere nach der sauberen Lösung, die man für die insolvente Banco Popular aus Spanien gefunden hat. ... mehr

Wochenbarometer Devisenmärkte - 24. KW 2017
HSH Nordbank Research - Forex - 16.06.2017
Der EUR/USD schloss die Berichtswoche mit einem Minus von 0,4 % bei 1,1209 ab. Das EZB-Komitee hielt bei seinem Treffen (08.06.) wie erwartet an seiner expansiven Ausrichtung der Geldpolitik fest und nahm lediglich eine kleine Veränderung in der Stellungnahme vor. Eine weitere Senkung des Einlagensatzes schließt die EZB, zumindest in der kurzen Frist aus. Doch anscheinend hatten sich Anleger deutlich restriktivere geldpolitische Maßnahme erhofft, da der Euro infolgedessen abwertete. Auch die Anhörungen des ehemaligen FBI-Chefs James Comey (08.06.) und des Justizministers Jeff Sessions (13.06.) im US-Kongress hatten wenig Auswirkung auf das Währungspaar. ... mehr

Wochenbarometer Rentenmärkte - 24. KW 2017
HSH Nordbank Research - Bonds - 16.06.2017
Renditen weiter rückläufig. US-Renditen auf Novemberniveau zurückgefallen. Die Staatsanleiherenditen befinden sich weiterhin auf dem Rückzug. Das gilt insbesondere für die USA, wo die Renditen der T-Notes auf 2,13 % gefallen sind (Vorwoche: 2,20 %). Bei den Bunds ging es von niedrigem Niveau aus noch etwas niedriger. Interessanterweise hat auch die Zinsanhebung der US-Notenbank am gestrigen Mittwoch, es war die zweite Straffung in diesem Jahr auf nunmehr 1,00 bis 1,25 %, an dem Renditerückgang am langen Ende der Kurve nichts geändert. ... mehr

Wochenbarometer Devisenmärkte - 23. KW 2017
HSH Nordbank Research - Forex - 08.06.2017
EUR/USD zeigte sich im Verlauf der Berichtswoche nahezu unverändert bei 1,1252. Politisch gesehen sorgten neben dem Austritt der USA aus dem Klimaschutzabkommen, (01.06.) vor allem die neuen Unruhen im Nahen Osten rund um Katar und Iran für Bewegung am Devisenmarkt. Zwischenzeitlich sorgte der schwache Beschäftgigungszuwachs in den USA für einen stärkeren Euro. Im Hinblick auf die nächste Fed Entscheidung (14.06.), ist es jedoch sehr unwahrscheinlich, dass die neuen USArbeitsmarktdaten dazu führen, dass die FOMC ihre hawkische Ausrichtung überdenkt. ... mehr

Wochenbarometer Rentenmärkte - 23. KW 2017
HSH Nordbank Research - Bonds - 08.06.2017
Geopolitische Sorgen drücken die Renditen von US-Treasuries und Bunds. Die Renditen für Staatsanleihen befinden sich weiterhin auf dem Rückzug. Die US-TNotes rentieren im zehnjährigen Bereich nur noch bei 2,15 %, die Pendants aus Deutschland sind mit 25 Basispunkten wieder dorthin zurückgekehrt, wo sie zuletzt Mitte April lagen. Neben enttäuschenden US-Arbeitsmarktzahlen und rückläufigen Inflationszahlen macht sich vor allem Nervosität im Zusammenhang mit der Unberechenbarkeit des US-Präsidenten Donald Trump bemerkbar. So hat die Aufkündigung des Pariser Klimaschutzabkommens die Befürchtung geweckt, die US-Regierung werde auch handelspolitisch disruptiver agieren als bisher. ... mehr

Wochenbarometer Devisenmärkte - 22. KW 2017
HSH Nordbank Research - Forex - 01.06.2017
EUR/USD handelt gegenwärtig bei 1,1244 und bleibt damit gegenüber der Vorwoche praktisch unverändert. Die Gipfel der Nato und der G7-Staaten am Wochenende sorgten zwischenzeitlich für Bewegung, weil US-Präsident Donald Trump erneut seine Haltung „America first“ betonte. Der Dollar konnte im Zuge dessen, gestützt durch eine zweite US-BIP-Schätzung (1,2%, erste Schätzung: 0,7 % QoQ), leicht zulegen. Zu Beginn der Woche geriet der Euro durch die Rede von EZB-Präsident Draghi vor dem EU-Parlament leicht unter Druck, als dieser die Niedrigzinspolitik der EZB für die nähere Zukunft rechtfertigte. ... mehr

Wochenbarometer Rentenmärkte - 22. KW 2017
HSH Nordbank Research - Bonds - 01.06.2017
Staatsanleihen erfreuten sich angesichts zunehmender politischer Unsicherheit in den vergangenen Tagen einer größeren Nachfrage. Sowohl die Renditen für zehnjährige US-Papiere als auch für gleichlaufende Bunds verloren 6 bzw. 7 Basispunkte und rentieren somit gegenwärtig mit 2,21 % und 0,29 % unter ihrem Niveau in der Vorwoche. Vor allem der ergebnislose G7-Gipfel, der im Raum stehende US-Ausstieg aus dem Pariser Klimabkommen, der auf die Entschlossenheit Trumps zu weiteren radikalen Schritten hindeutet, dürften Investoren darin bestärkt haben, auf Sicherheit zu setzen. Die konjunkturelle Lage lässt vielerorts allerdings ein höheres Zins- und Renditeniveau zu. ... mehr

Wochenbarometer Aktienmärkte - 21. KW 2017
HSH Nordbank Research - Indizes - 25.05.2017
Die Aktienmärkte zeigen sich nach den letzten Turbulenzen leicht erholt – In Europa breitet sich der Konjunkturoptimismus weiter aus. Nach den Turbulenzen in den letzten beiden Wochen ist wieder etwas Ruhe an den Aktienmärkten eingekehrt. Die deutlichen Verluste, die die Kurse im Zuge der Kontroversen um die Russlandbeziehungen von US-Präsident Donald Trump hinnehmen mussten, konnten aber nur teilweise ausgeglichen werden. Der Eurostoxx 50 gewann 0,8 % im Vergleich zur Vorwoche (18.05.) hinzu und liegt gegenwärtig bei 3597 Punkten. ... mehr

Wochenbarometer Devisenmärkte - 21. KW 2017
HSH Nordbank Research - Forex - 25.05.2017
Der Euro bleibt durch die guten Wirtschaftskennzahlen der Eurozone gegenüber US-Dollar und dem britischen Pfund auf Höchstständen. Terroranschlag in Manchester schwächt Pfund Sterling. FOMC Minutes der letzten Fed-Sitzung dürften Marktteilnehmer signalisieren ob mit zwei oder sogar drei weiteren Zinsschritten in 2017 zu rechnen sein wird. Der Euro notiert zum US-Dollar aktuell bei 1,118 EUR/USD und kann zur letzten Berichtswoche um 0,6 % aufwerten. Der erste Auslandsaufenthalt Donald Trumps im Nahen Osten rückte in den Fokus. Außerdem bewegten Aussagen Angela Merkels (22.05.) das Währungspaar. Diese betitelte den Euro aufgrund der lockeren EZB-Politik als „zu schwach“ und appellierte somit an eine Abkehr von der expansiven Geldpolitik der EZB. ... mehr

Wochenbarometer Rentenmärkte - 21. KW 2017
HSH Nordbank Research - Bonds - 25.05.2017
Renditeanstieg bei guten Konjunkturdaten. Terroranschlag in Großbritannien hinterlässt am Anleihemarkt kaum Spuren. Wichtige USKonjunkturdaten auf der Agenda. Die Renditen der zehnjährigen Bunds sind gegenüber dem vergangenen Woche nur leicht gestiegen und liegen jetzt bei 40 bp. Ähnlich unauffällig entwickelte sich der USMarkt für Treasuries. Die zehnjährigen Titel rentieren derzeit bei 2,28%, 6 bp über dem Niveau von vor einer Woche (17.5.). Die maßgeblichen Einflussfaktoren waren die erfreulichen Konjunkturdaten aus der Eurozone (PMI-Einkaufsmanagerindizes) und besonders aus Deutschland, wo der Ifo-Geschäftsklima-Index laut Ifo-Institut mit 114,6 Punkte den höchsten Wert seit 1991 erreicht hat. ... mehr

Wochenbarometer Devisenmärkte - 20. KW 2017
HSH Nordbank Research - Forex - 19.05.2017
Ein gefeuerter FBI-Chef, Gerüchte um Geheimnisverrat und das Einsetzen eines Sonderermittlers – die Märkte sind verunsichert. Der USDollar verliert gegenüber dem Euro und die sicheren Häfen Yen und Schweizer Franken können zulegen. Der Euro notiert aktuell bei 1,113 EUR/USD und kann um 2,3 % zur vorigen Berichtswoche aufwerten. Damit kann sich die europäische Gemeinschaftswährung erstmals seit der Wahl Donald Trumps zum Präsidenten im November letzten Jahres wieder signifikant über der Marke von 1,10 EUR/USD halten. Dieser ist es auch, der maßgeblich zur Abwertung des Dollars in der vergangenen Woche beitrug. Die Entlassung von FBI-Chef James Comey, Gerüchte um einen möglichen Geheimnisverrat und das Einsetzten des ehemaligen FBI-Chefs Robert Mueller als Sonderermittler in der Causa Russland verunsicherten die Märkte. Konjunkturdaten zählten in dieser Woche nicht zu den wesentlichen Treibern des Wechselkurses. ... mehr

Wochenbarometer Rentenmärkte - 20. KW 2017
HSH Nordbank Research - Bonds - 19.05.2017
Trotz Zuversicht vor dem zweiten Wahlgang in Frankreich und freundlicher Aktienmärkte bleiben die Renditeanstiege bei Staatsanleihen verhalten. Fed hält sich alle Türen offen. Der Euroraum ist mit Schwung in das laufende Jahr gestartet. Washingtoner Chaostage bringen wirtschaftspolitische Agenda in Gefahr. In den vergangenen Tagen haben die langfristigen US-Renditen einen Rücksetzer gemacht und auch die Bundrenditen gingen zurück. Der Grund dafür ist die zunehmende Nervosität der Investoren in Bezug auf die Stabilität der Trump-Regierung. ... mehr

Rententrends Mai 2017: Zinsen steigen, Risiken sinken
HSH Nordbank Research - Bonds - 15.05.2017
Editorial: Ist der Weg frei für höhere Renditen? Der politische Sturm in Europa geht allmählich vorüber. Bei den Wahlen in den Niederlanden und Frankreich haben sich entgegen mancher Befürchtungen europafreundliche Kandidaten bzw. Parteien durchgesetzt. Gleichzeitig hat sich der Aufschwung in Europa im Allgemeinen und Deutschland im Besonderen beschleunigt und auch die Weltkonjunktur hellt sich zusehends auf. So liegen in den USA die ISM-Geschäftsklimaindizes für das Verarbeitende Gewerbe und den Dienstleistungssektor weiterhin deutlich im expansiven Bereich und in den Schwellenländern - sieht man von einer Wachstumsverlangsamung in China ab – ist auch ein ordentliches Wachstum zu erwarten. ... mehr

Wochenbarometer Devisenmärkte - 19. KW 2017
HSH Nordbank Research - Forex - 12.05.2017
Yen und Schweizer Franken verlieren nach Macrons Sieg bei der Präsidentschaftswahl in Frankreich. Der Euro kann sich nicht über 1,10 USDollar halten. Optimismus in den USA für das zweite Quartal. Der Euro wird derzeit bei 1,088 US-Dollar gehandelt und befindet sich auf dem selben Stand zur vorigen Berichtswoche. Erstmals seit November konnte der Euro zeitweise die Marke von 1,10 US-Dollar überschreiten. Grund dafür war die Wahl Emmanuel Macrons zum französischen Präsidenten. ... mehr

Wochenbarometer Rentenmärkte - 19. KW 2017
HSH Nordbank Research - Bonds - 12.05.2017
US-Zinsmarkt refokussiert sich auf Innenpolitik. Euro-Peripherie stabilisiert sich, Bunds werden abverkauft. Der US-Anleihemarkt wurde in der zurückliegenden Woche von einem Spannungsfeld aus zinspolitischen Diskussionen, innenpolitischen Entwicklungen und konjunkturellen Indikatoren dominiert. Die Renditen für die richtungsweisenden zehnjährigen USTreasuries zogen zur Vorwoche leicht um 5 Basispunkte an und belaufen sich aktuell auf 2,39 %. ... mehr

Wochenbarometer Devisenmärkte - 18. KW 2017
HSH Nordbank Research - Forex - 05.05.2017
Der Euro notiert aktuell bei 1,092 US-Dollar und sank somit um 0,1 % zur vorigen Berichtswoche. Genau wie die EZB in der vergangenen Woche hat die Fed bei ihrer Zinssitzung am Mittwoch (03.05.) den Leitzinskorridor wie erwartet unverändert gelassen. Ein schwaches erstes Quartal 2017 nahm darüber hinaus den Druck von der Fed, den Leitzins erneut zu erhöhen. Mit einem BIP-Anstieg von 0,7 % (QoQ) blieb das Wirtschaftswachstum in den USA 0,4 Prozentpunkte hinter den Erwartungen zurück. Zwar büßte der Greenback zeitweise fast einen Cent gegenüber dem Euro ein, der wiederum von starken PMI-Daten (56,7, Konsens: 56,8) profitieren konnte, allerdings rechnet die Fed damit, dass die Schwäche der US-Konjunktur nur vorübergehend ist. ... mehr

Wochenbarometer Rentenmärkte - 18. KW 2017
HSH Nordbank Research - Bonds - 05.05.2017
Trotz Zuversicht vor dem zweiten Wahlgang in Frankreich und freundlicher Aktienmärkte bleiben die Renditeanstiege bei Staatsanleihen verhalten. Fed hält sich alle Türen offen. Die Euphorie nach dem ersten Wahlgang der französischen Präsidentschaftswahlen, die zu einem Sprung bei den Bund-Renditen geführt hatte, legte sich rasch wieder. Die zehnjährigen Renditen sind nur noch 7 Basispunkte über dem Niveau von vor der Wahl. Dahinter verbirgt sich teilweise eine gewisse Skepsis, ob denn der Sieg des wirtschaftsfreundlichen Kandidaten Manuel Macron am kommenden Sonntag (7.5.) tatsächlich so sicher ist, wie die Umfragen es suggerieren. ... mehr

Wochenbarometer Devisenmärkte - 17. KW 2017
HSH Nordbank Research - Forex - 28.04.2017
Kurz, aber heftig. So kann man die Reaktion der Devisenmärkte auf die französischen Präsidentschaftswahlen beschreiben. Der Einzug des proeuropäischen Kandidaten Emmanuel Macron in die Stichwahl am 7. Mai sorgte für eine sprunghafte Aufwertung des Euro auf 1,09 USD. Bei Yen und Schweizer Franken, die sensibel auf die Stimmung an den Kapitalmärkten reagieren, kam es zur Abwertung. Ein Sieg Macrons gegen seine Kontrahentin, die rechtspopulistische Marine Le Pen, gilt nun als wahrscheinlich. Gegenüber dem US-Dollar konnte der Euro auf 1,091 EUR/USD aufwerten und verändert sich zur vorigen Berichtswoche um 1,6 %. ... mehr

Wochenbarometer Rentenmärkte - 17. KW 2017
HSH Nordbank Research - Bonds - 28.04.2017
US-Renditen blicken auf Trumps Steuerreform. Euro-Peripherie feiert Macron-Sieg im ersten Wahlgang. In den USA bleibt der Zinsmarkt in Bewegung. Das europafreundliche Wahlergebnis aus Frankreich und die ersten Details zum Steuerprogramm der US-Regierung wurden vom Anleihemarkt als positive Nachricht aufgenommen. Die Renditen für die richtungsweisenden zehnjährigen US-Treasuries stiegen zur Vorwoche um 11 Basispunkte auf 2,31 %. Im Vorfeld der Frankreich-Wahlen hatten die US-Anleihemärkte in den vergangenen Wochen reichlich Pessimismus wiedergespiegelt. ... mehr

Wochenbarometer Devisenmärkte - 16. KW 2017
HSH Nordbank Research - Forex - 21.04.2017
UK-Neuwahlen und anstehende Frankreich-Wahlen bewegen Devisen. Der Euro notiert aktuell bei 1,074 US-Dollar, was einem Anstieg von 0,8 % zur vorigen Berichtswoche entspricht. Erneute Äußerungen von US-Präsident Donald Trump, wonach er den Dollar für überbewertet halte, sorgten zunächst für eine leichte Abwertung der Währung. Anhaltende Spannungen mit Nordkorea hielten den Greenback auf diesem Niveau, der jedoch infolge unerwartet schwacher US-Industrieproduktionsdaten für März nachgab. ... mehr

Wochenbarometer Rentenmärkte - 16. KW 2017
HSH Nordbank Research - Bonds - 21.04.2017
US-Zinsmarkt blickt nach Nordkorea. Euro-Peripherie taumelt vor erstem Wahlgang in Frankreich. In den USA haben die außenpolitischen Entwicklungen die innenpolitischen Diskussionen um Steuerprogramm, Gesundheitsreform und Infrastrukturausgaben als Treiber der Zinsmärkte abgelöst. Zuletzt haben die USA ihre militärische Präsenz auf der koreanischen Halbinsel mit der Entsendung eines weiteren Flugzeugträgers verstärkt und demonstrieren Stärke im sich androhenden Konflikt mit Nordkorea. Die Renditen für zehnjährige US-Staatsanleihen fielen angesichts des Destabilisierungspotentials und dem Sicherheitsbedürfnis vieler Marktteilnehmer in der vergangenen Berichtswoche zum ersten Mal seit November 2016 unter die Marke von 2,20 %. ... mehr

Wochebarometer Aktienmärkte 15. KW. 2017
HSH Nordbank Research - Indizes - 14.04.2017
Politische Risiken machen die Aktienmärkte wieder volatiler. Die Schwächephase an den Aktienmärkten nahm in dieser Woche kein Ende. Der DAX verlor im Vergleich zum letzten Mittwoch genau wie der S&P 500 etwa 0,6 % und liegt mit einem Niveau von 12.200 Punkten wieder weiter entfernt von seinem Allzeithoch aus dem Jahr 2015. Der Eurostoxx 50 blieb im Vergleich zur Vorwoche mit einem Plus von 0,2 % nahezu unverändert und liegt derzeit bei 3485 Punkten. Die Nachrichten über geopolitische Spannungen sind seit der letzten Woche nicht weniger, sondern mehr geworden: ... mehr

Wochenbarometer Devisenmärkte - 15. KW 2017
HSH Nordbank Research - Forex - 14.04.2017
Politische Unsicherheiten treiben Nachfrage nach Yen. Der Euro notiert aktuell bei 1,062 US-Dollar, was einer Abwertung von 0,6 % zur Vorwoche entspricht. Das Treffen zwischen Donald Trump und Xi Jinping am vergangenen Freitag hatte ebenso wenig Auswirkungen auf das Währungspaar wie die Risk-Off-Bewegungen infolge des US-Luftangriffs in Syrien. Trotz des mäßigen USArbeitsmarktberichts für März (Nonfarm Payrolls bei 98.000, Konsens: 180.000), der den Dollar kurzzeitig schwächte, fiel der Euro infolge beunruhigender Umfragewerte zur französischen Präsidentschaftswahl auf ein Vierwochentief (10.04.). ... mehr

Wochenbarometer Rentenmärkte - 15. KW 2017
HSH Nordbank Research - Bonds - 14.04.2017
Geopolitische Fragilität überschattet Wirtschaftsdaten. US-Renditen nähern sich Niveau vor Präsidentschaftswahlen. Während der Rückgang in den US-Treasury-Renditen im März vor allem eine Zunahme der innenpolitischen Unsicherheiten in den USA begründet war, gerät aktuell die außenpolitische Entwicklung in den Fokus. Der Angriff der US-Luftwaffe auf Stützpunkte der syrischen Armee ließ Marktteilnehmer und Investoren verstärkt Sicherheit in Form von US-Staatsanleihen nachfragen. Die Renditen für zehnjährige US-Treasuries sanken nach dem Vergeltungsschlag am vergangenen Freitag erstmals wieder unter die psychologisch wichtige Marke von 2,30 %. ... mehr

Wochenbarometer Devisenmärkte - 14. KW 2017
HSH Nordbank Research - Forex - 07.04.2017
Der Euro wird aktuell bei 1,0667 US-Dollar gehandelt und wertet in der Berichtswoche insgesamt um 0,4 % ab. Während sich der US-Arbeitsmarkt nahe der Vollbeschäftigung bewegt, sorgte ein Beschäftigungszuwachs 263.000 im März (ADP-Report) und damit deutlich über den Erwartungen (Konsens: 187.000) für leichten Auftrieb des Greenbacks. Die robusten PMI-Indizes in der Eurozone lieferten keine Handelsimpulse. Reaktionen auf das Sitzungs-Protokoll der Fed, das ein allmähliches Abschmelzen der Bilanzsumme im späteren Jahresverlauf thematisierte, fielen ebenfalls gering aus. ... mehr

Wochenbarometer Rentenmärkte - 14. KW 2017
HSH Nordbank Research - Bonds - 07.04.2017
Staatsanleiherenditen zwischen geopolitischer Nervosität und positiven Konjunkturdaten. Die Renditen der Staatsanleihen der USA und Deutschlands sind erneut gefallen. Konjunkturell bestand dazu wenig Grund. Zwar zeigten die Automobilverkäufe in den USA eine gewisse Schwäche und auch der ISM für das Verarbeitende Gewerbe ist leicht gesunken. Dafür ist aber die Beschäftigung laut ADP-Report in den USA kräftig gestiegen und die PMI-Indizes der Eurozone signalisieren eine Wachstumsbeschleunigung in der Industrie. ... mehr

Wochenbarometer Devisenmärkte - 13. KW 2017
HSH Nordbank Research - Forex - 31.03.2017
Euro hält hohes Niveau dank Macron, US-Dollar angeschlagen US-Dollar mit Comeback, Pfund erholt sich schnell von Brexit-Antrag. Der Euro ist im Vergleich zur vergangenen Berichtswoche um 0,3 % gefallen und notiert derzeit bei 1,076 USD. Zwischenzeitlich sorgten neben der im US-Repräsentantenhaus trotz Mehrheit der Republikaner zurückgezogenen Gesundheitsreform von US-Präsident Trump (24.03.) auch Äußerungen von EZB-Mitglied Jens Weidmann, ein Exit der expansiven Geldpolitik müsse diskutiert werden (27.03.), für den höchsten Stand des Euro seit November (1,089 USD). ... mehr

Wochenbarometer Rentenmärkte - 13. KW 2017
HSH Nordbank Research - Bonds - 30.03.2017
US-Konsumenten unterstützen Treasury-Renditen nach „Trumpcare“-Absage. Bunds gefragt. Die mit Spannung erwartete Abstimmung im US-Kongress über die Gesundheitsgesetzgebung war das dominierende Ereignis am US-Anleihemarkt in der vergangenen Woche. Unmittelbar nach der Absage der Abstimmung durch die Republikaner gaben die Renditen für die zehnjährigen US-Treasuries um signifikante 7 Basispunkte nach und pendelten sich zum Wochenbeginn bei 2,36 % ein. ... mehr

EUR/USD: Zinspolitik der Fed schwächt US-Dollar, Spekulationen um Exit der EZB, Frankreich-Wahlen rücken in den Fokus
HSH Nordbank Research - Forex - 26.03.2017
Aktuell steht der Euro bei 1,08 US-Dollar, der höchste Wert seit Mitte November. In den vergangenen sechs Wochen ergab sich eine Aufwertung von rund 1 %. Wesentliche Treiber waren neben den Zinssitzungen der EZB und der Fed der Ausgang der Unterhauswahlen in den Niederlanden. Der Sieg der Partei des Ministerpräsidenten Mark Rutte und das weniger stark als erwartete Abschneiden der rechtspopulistischen Freiheitspartei PVV von Geert Wilders sorgten für Erleichterung und halfen dem Euro. Zuvor hatten Umfragewerte der PVV Chancen auf die stärkste Kraft eingeräumt und die Angst vor einem EU-Ausstieg der Niederlande geschürt. Diese Befürchtungen sind nunmehr vom Tisch. ... mehr

EUR/GBP: BoE hält trotz höherer Inflation die Füße still, Brexit-Verhandlungen könnten Pfund auf schwachem Niveau halten
HSH Nordbank Research - Forex - 26.03.2017
Das Pfund Sterling notiert gegenwärtig bei 0,867 EUR/GBP und notiert damit 1,4 % niedriger als vor sechs Wochen. Das Tief erreichte das Pfund in diesem Zeitraum Ende Februar bei 0,84 EUR/GBP. Seit dem geriet die britische Währung jedoch unter Abwertungsdruck, da die Auseinandersetzungen zwischen der Regierung und dem Parlament über die Verhandlungsstrategie mit der EU etwas kontroverser geführt wurde. Nunmehr hat sich Ministerpräsidentin May durchgesetzt. Oberhaus und Unterhaus haben zugestimmt, dass die Regierung ohne größere Einschränkungen das offizielle EU-Austrittsgesuch gem. Art. 50 der Lissaboner Verträge bei der EU-Kommission einreichen darf. ... mehr

Wochenbarometer Devisenmärkte - 12. KW 2017
HSH Nordbank Research - Forex - 24.03.2017
Euro hält hohes Niveau dank Macron, US-Dollar angeschlagen Der Euro konnte das hohe Niveau seit der letzten Fed-Sitzung (15.03.) mit derzeit 1,08 EUR/USD halten und wertete im Vergleich zur letzten Berichtswoche 0,6 % auf. Dabei sorgte die erste französische TV-Debatte zwischen den fünf Präsidentschaftskandidaten für den höchsten Stand des Euro in 2017. Die Rechtspopulistin Marine Le Pen konnte das Duell, insbesondere gegen ihren derzeit in Umfragen führenden Kontrahenten Emmanuel Macron, nicht für sich entscheiden. ... mehr

Wochenbarometer Rentenmärkte - 12. KW 2017
HSH Nordbank Research - Bonds - 24.03.2017
Fed erhöht Zinsen, stellt aber in 2017 weiterhin nur drei Zinsschritte in Aussicht. Nexit vom Tisch nach Wahl in den Niederlanden. Die Renditen der Bunds und der T-Notes haben in den vergangenen Tagen weiter nachgegeben. Das passt zu der gedämpften Stimmung an den Aktienmärkten. Zuletzt war der Renditerückgang auch ein Reflex auf den Terroranschlag in London. Darüber hinaus zweifeln viele Marktteilnehmer mittlerweile an den vollmundigen Versprechungen des neuen US-Präsidenten Donald Trump. Die Steuerreform ist über eine vage Ankündigungsphase nicht hinausgekommen und von dem Infrastrukturprogramm hört man so gut wie gar nichts mehr. ... mehr

Rententrends März 2017: Zinsen steigen, Risiken sinken
HSH Nordbank Research - Bonds - 22.03.2017
Die weltwirtschaftliche Erholung ist fürwahr beeindruckend. So offenbaren die jüngsten PMI-Indizes für das Verarbeitende Gewerbe, dass in der überwältigenden Mehrheit der hier erfassten Länder die Stimmung bei den befragten Unternehmen gut bis hervorragend ist. Das überrascht, denn Populisten scheinen auf dem Vormarsch zu sein, wie die rechtstehende Karte zeigt. In was für einer Welt leben wir also? Ist es eine Welt, in der die politischen Entwicklungen für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit von Unternehmen keine Rolle mehr spielt? Oder sehen wir nur ein kurzes Aufblühen der Weltkonjunktur, bevor die politischen Keulen des Protektionismus und der willkürlichen Staatseingriffe zuschlagen? ... mehr

Wochenbarometer Devisenmärkte - 11. KW 2017
HSH Nordbank Research - Forex - 17.03.2017
EUR/USD trotz Zinsanhebung und nach Niederlanden-Wahlen auf Monatshoch, Pfund erneut unter Druck Der Euro liegt bei 1,073 US-Dollar und legte im Vergleich zur Vorwoche um 1,9 % zu. Während EZB-Präsident Draghi auf der letzten Zinssitzung an der ultralockeren Geldpolitik festhielt, stützten Anhebungen der Wachstums- und Inflationsaussichten den Euro zunächst. Die gestrige Zinssitzung der Fed schwächte dagegen den US-Dollar. Das FOMC beschloss zwar die erwartete Zinsanhebung auf die Bandbreite zwischen 0,75 bis 1 %. ... mehr

Wochenbarometer Rentenmärkte - 11. KW 2017
HSH Nordbank Research - Bonds - 16.03.2017
Fed erhöht Zinsen, stellt aber in 2017 weiterhin nur drei Zinsschritte in Aussicht. Nexit vom Tisch nach Wahl in den Niederlanden. Die US-Notenbank hat bei ihrer geldpolitischen Sitzung am 15. März den Leitzins um 25 bp auf die Bandbreite von 0,75 bis 1,0 % angehoben. Das war erwartet worden. Überrascht haben dagegen die Marktreaktionen. So sind die zehnjährigen Treasury-Renditen nicht etwa gestiegen, sondern gefallen (derzeitige Stand: 2,52 %). Der Dollar wurde schwächer und die Aktienmärkte reagierten freundlich. Was war passiert? Die wichtigste Botschaft der Fed-Sitzung war nicht die Zinserhöhung selber, denn diese war an den Märkten bereits eingepreist. ... mehr

Wochenbarometer Devisenmärkte - 10. KW 2017
HSH Nordbank Research - Forex - 10.03.2017
Wahrscheinliche Fed-Zinsanhebung stärkt US-Dollar, kommende Wahlen in Niederlanden dürften Euro stützen. Der Euro wertete im Vergleich zur letzten Berichtswoche bis zur EZB-Sitzung um 0,1 % auf und sprang nach der Sitzung zeitweise auf über 1,06 EUR/USD. EZB-Präsident Draghi hatte deutlich gemacht, dass die Notenbank jetzt etwas optimistischer über die wirtschaftliche Lage ist, wenngleich der geldpolitische Kurs wie geplant beibehalten wird. Außerdem verwehrte sich Draghi gegen den US-Vorwurf, Deutschland betreibe Währungsmanipulation. ... mehr

Wochenbarometer Rentenmärkte - 10. KW 2017
HSH Nordbank Research - Bonds - 09.03.2017
EZB hält Kurs, Niederlande-Wahlen stehen vor der Tür. So recht vom Fleck kommen die deutschen Renditen nicht. Trotz eines insgesamt überaus freundlichen Konjunkturumfelds und steigender Inflationsraten bleiben die Bundrenditen auch nach ihrem Überschreiten der Marke von 40 bp auf Rezessionsniveau (leichter Anstieg ggü. Vorwoche).Bei der EZB-Pressekonferenz hat Notenbank-Chef Mario Draghi deutlich gemacht, dass man keinen Kurswechsel vollziehen, sondern sich ans Skript halten wird, das im Dezember letzten Jahres geschrieben wurde. ... mehr

Wochenbarometer Devisenmärkte - 09. KW 2017
HSH Nordbank Research - Forex - 03.03.2017
Zinserhöhungsphatasie in den USA lässt Dollar-Rally wiederaufleben. Die positive Inflations- und Konjunkturentwicklung in den USA und die sich anschließenden Diskussionen um einen Zinsschritt der Fed im März gaben in der vergangenen Berichtswoche der Wertentwicklung des Greenbacks Auftrieb. Zwar fielen die Auftragseingänge für langlebige Wirtschaftsgüter für den Januar mit -0,2% negativer aus als erwartet. Und auch lag der Anstieg des BIP Preisindexes für das 4. Quartal mit 2,0% unter den Erwartungen von 2,1%. ... mehr

Wochenbarometer Rentenmärkte - 09. KW 2017
HSH Nordbank Research - Bonds - 03.03.2017
Trump-Rede lässt Renditen steigen. März-Zinsanstieg wahrscheinlicher. Die Euphorie an den Aktienmärkten – in den USA haben alle vier großen Börsen ein Allzeithoch erreicht – wurde in den vergangenen Tagen von einem Anstieg der Bundund Treasury-Renditen begleitet. Mit 29 Basispunkten Rendite befinden sich zehnjährige Bunds aber immer noch auf Rezessionsniveau und auch die Pendants aus den USA rentieren mit 2,46 % relativ niedrig. Der jüngste Anstieg der Renditen hat auch mit der zunehmenden Erwartung zu tun, die Fed werde doch bereits am 15. März den Leitzins ein weiteres Mal anheben. ... mehr

Wochenbarometer Devisenmärkte - 08. KW 2017
HSH Nordbank Research - Forex - 24.02.2017
Politische Sorgen setzen Euro unter Druck. Der Euro notiert derzeit bei 1,055 und wertet mit 0,5 % ab. Weiterhin belasten politische Risiken das Devisenpaar, während die starken Konjunkturindikatoren in Europa den Euro nicht stützen konnten. So stieg der ifo Geschäftsklimaindex unerwartet deutlich auf 111 Punkte (Konsens: 109,6), während die Lagekomponente (118,4 Punkte) den höchsten Stand seit 7 Jahren erreichte. Auch die PMI-Daten des Verarbeitenden Gewerbes (55,5, Konsens: 55) und der Dienstleistungen (55,6, Konsens: 53,7) der Eurozone fielen ebenso robust aus wie die relativ hohe Inflationsrate für Januar von 1,8 % YoY (Kerninflation: 0,9 %, YoY). ... mehr

Wochenbarometer Rentenmärkte - 08. KW 2017
HSH Nordbank Research - Bonds - 24.02.2017
Renditen von US-Treasuries und Bunds geben in Folge politischer Unsicherheiten nach. Sicherheit hat aktuell die höchste Priorität auf den Anleihemärkten. Angesichts einer Vielzahl von politischen Risiken erfreuten sich sowohl die kurz- als auch langfristigen Bundesanleihen in dieser Berichtswoche an den Sekundärmärkten eines außergewöhnlich hohen Interesses. Die Rendite für zehnjährige Bundesanleihen gab im Vergleich zur Vorwoche um 11 Basispunkte nach und liegt aktuell bei 0,26 %. Zweijährige Bunds rentierten unter der Woche auf einem Allzeittief von -0,92 %. ... mehr

Aktuelle Kolumnen & Analysen

Tagesausblick Aktien: DAX: Noch keine Entwarnung
Helaba Floor Research - Indizes - 26.07.2017
Aktienmarkt Nach einem schwachen Wochenauftakt konnte sich der DAX am Dienstag erholen. Dies war insbesondere auf starke Wirtschaftszahlen, Preissteigerungen beim Öl sowie technischen Faktoren geschuldet. Unter dem Strich konnte ein Plus in Höhe von 0,45 % auf 12.264,31 Punkte verbucht werden. Damit hat sich der Index auf der einen Seite von den Unterstützungen im Bereich von 12.154 und 12.178 nach oben entfernt, auf der anderen Seite ist ein Sprung über den Widerstand bei 12.297 Punkten (Begrenzung des Regressionskanals) nicht gelungen. ... mehr

Bund Future - Erwartete Trading Range: 161.06-162.56
Helaba Floor Research - Bonds - 26.07.2017
Allen negativen Vorgaben zum Trotz ist das Ifo- Geschäftsklima (116 nach 115.2) im Juli weiter gestiegen. Getragen wurde der erneute Aufschwung von Lagebeurteilung (125.4 nach 124.2) und Erwartungshaltung (107.3 nach 106.8) gleichermaßen. Aufgrund des erneuten Rekordniveaus dürfte der Konjunkturaufschwung auch im 2. Halbjahr nochmals an Dynamik gewinnen. Auch in den Vereinigten Staaten sind die Konsumenten zuversichtlich. Das Verbrauchervertrauen des Conference Board stieg im Juli entgegen den Erwartungen um fast 4 auf 121.1 Punkte. ... mehr

Tagesausblick Renten/Devisen: Fed-Entscheidung mit Spannung erwartet
Helaba Floor Research - Forex - 26.07.2017
Die Aufmerksamkeit wird sich heute Abend auf das Statement der Fed zur Geldpolitik richten. Wir rechnen nicht mit einer Veränderung des Fed-Funds-Zielbandes. Die verhaltene Preisentwicklung mit einer bis zuletzt rückläufigen Kerninflationsrate sollte die Fed von einem weiteren Zinsschritt abhalten. Auch blieb die Lohnentwicklung moderat, wenngleich die Arbeitsmarktlage und auch die Wachstumsperspektiven weiter freundlich sind. ... mehr

DAX: Euro verhindert größeres Plus
IG Markets Research - Marktberichte - 26.07.2017
26.07.2017 – 07:25 Uhr (Werbemitteilung): Nach einem schwachen Wochenauftakt konnte der deutsche Leitindex gestern einen Gewinn ausweisen. Allerdings hielt sich das Plus in Grenzen. Der Euro verhinderte höhere Notierungen. Die Gemeinschaftswährung bremst nach dem jüngsten charttechnischen Ausbruch nach oben derzeit den DAX gehörig aus. Auf einen steigenden Euro reagieren vor allem die exportlastigen Aktien mit deutlichen Kursabschlägen. Termine des Tages ... mehr

DAX hält das Plus – Starker Ifo-Index sagt nur die halbe Wahrheit
CMC Markets - Marktberichte - 25.07.2017
Es ist ein sehr dünner Strohhalm, an den sich die Anleger am deutschen Aktienmarkt heute klammerten. Die Stimmung in den Chefetagen deutscher Unternehmen hat sich zwar überraschend weiter verbessert. Aber die Umfrage hat zu großen Teilen vor der angedeuteten Kehrtwende der EZB und damit dem jüngsten Höhenflug des Euro, in jedem Fall aber vor dem aufgekommenen Kartellverdacht gegen die deutschen Autobauer stattgefunden. Damit dürfte der Ifo-Index im kommenden Monat zunächst einen Dämpfer erfahren. ... mehr

ETFs: Kein Fuß vom Gas
Börse Frankfurt - Indizes - 25.07.2017
25. Juli 2017. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Schwache Autoaktien und der starke Euro haben den DAX belastet. Am heutigen Dienstag geht es zwar wieder etwas nach oben, der Index notiert mit 12.271 Punkten am Mittag aber immer noch deutlich unter dem Niveau von 12.430 Zählern vor einer Woche. Und das Allzeithoch vor fünf Wochen bei 12.951,54 ist in weite Ferne gerückt. ETF-Anleger zeigen sich aber gelassen, wie Händler berichten: "Die Reaktion im ETF-Markt ist nicht so heftig, wie man annehmen könnte", stellt Carsten Schröder von der Commerzbank fest. ... mehr

Euwax Trends: Dax-Anleger wagen sich aus der Deckung – ifo auf Rekordhoch - Autobauer schlagen zurück
Börse Stuttgart - Marktberichte - 25.07.2017
Angesichts der laufenden Berichtssaison hielten sich die Anleger zunächst bedeckt. Der Dax startet mit einem kleinen Plus, dreht dann aber auf. Die Autobauer halten mit starken Worten gegen die Kartellvorwürfe. Kupfer auf Fünf-Monats-Hoch. Die Stimmung in den Chefetagen deutscher Unternehmen ist im Juli erneut auf ein Rekordhoch gestiegen. Der ifo Geschäftsklimaindex kletterte überraschend auf 116,0 Punkte von 115,2 Zählern im Vormonat, wie das Münchner Ifo-Institut am Dienstag zu seiner Umfrage unter 7000 Managern mitteilte. ... mehr

Erste Zulassung für Bitcoin-Derivateplattform
etoro Research - Marktberichte - 25.07.2017
Mati Greenspan, Senior Market Analyst bei der Social-Trading-Plattform eToro, kommentiert die Zulassung von LedgerX, den Gesamtmarkt und das OPEC-Treffen vom Montag: „Gute Neuigkeiten für alle Kryptowährungs-Händler und -Investoren: Die US-Derivate-Aufsicht CFTC hat jetzt die Zulassung für LedgerX, die erste Plattform zum Derivatehandel auf die Kryptowährung Bitcoin, erteilt. Im frühen Herbst dieses Jahres werden Investoren in den Vereinigten Staaten in der Lage sein, Optionen auf Bitcoin zu kaufen. Wenige Monate später soll Ethereum folgen. Das wird diesem neuen Markt die dringend benötigte weitere Liquidität bereitstellen.“ ... mehr

Börsen-Kolumne: Kommt jetzt die Korrektur?
Stephan Feuerstein - Indizes - 25.07.2017
Regelmäßige Leser wissen, dass wir zuletzt immer wieder auf den schwierigen Zeitabschnitt von August bis September aufmerksam gemacht haben. Zu keinem anderen Zeitpunkt im Jahresverlauf ist die Wahrscheinlichkeit von Kursverlusten höher als in diesem Zeitabschnitt. Mit etwas geringerer Wahrscheinlichkeit hat sogar die alte Börsenweisheit „sell in may and go away – but remember: come back in september“ ihre Berechtigung. Die Frage, die sich jedes Jahr dabei stellt, ist weniger das Ob, sondern vielmehr das Warum. In diesem Jahr scheint nun die hiesige Automobilindustrie der Auslöser für den saisonalen Abschwung zu sein. ... mehr

DAX mit Erholungsversuch – Negative Faktoren bleiben
CMC Markets - Marktberichte - 25.07.2017
Der Euro weiter über 1,16 US-Dollar und der Schaden für die deutsche Automobilbranche nach dem Kartellvorwurf noch nicht abschätzbar – die Chancen auf eine stärkere Erholung des Deutschen Aktienindex bleiben eher gering. Ein paar Punkte geht es nach oben, von einem Boden nach dem Kursrutsch kann aber noch keine Rede sein. Ein Hoffnungsschimmer ist die Bilanzsaison, die an der Wall Street zumindest für weiter stabile Kurse auf hohem Niveau sorgt. ... mehr

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