Kolumnen & Analysen

Bitcoin und DAX 30 Market Update: Bitcoin - nach der Aufspaltung ist vor der Aufspaltung
DailyFX - Marktberichte - 21.08.2017

Nachdem die Cyberwährung Bitcoin am 1. August 2017 in zwei Lager aufgeteilt wurde, steht das Krypto-Original vor einer erneuten Aufspaltung.
Bitcoin wäre fast an seinem eigenen Erfolg erstickt. Aufgrund des Hypes um die digitale Münze waren zu langsame bis gar nicht ausgeführte Transaktionen das Resultat, welche das Bitcoin- Netzwerk regelrecht verstopften und somit fast lahmlegten.

Um das Kernproblem zu lösen, kamen alle Beteiligten u.a. Bitcoin-Schürfer (Miner) und Entwickler im Februar 2016 in Hong Kong zusammen, um einen gemeinsamen Konsens zu finden. Ende Mai 2017 wurde in New York das sogenannte "New-York Agreement" beschlossen und für verbindlich erklärt.

Bitcoin Core vs. Bitcoin Unlimited



Man einigte sich auf eine erste Lösung namens „SegWit“ um nachfolgend im Monat November „SegWit2x“ umzusetzen. Während Bitcoin bei 1 MB Speicherkapazität pro Blockgröße blieb, wurde das Splittungsprodukt „Bitcoin Cash“ bis auf 8 MB pro Block erweitert, welches im Gegenzug jedoch auf die technische Vitaminspritze „SegWit“ verzichten wollte. Die Ideologie von Bitcoin, eine dezentralisierte Umgebung zu schaffen, hat für das Bitcoin Core- Team weiterhin oberste Priorität. Eine Erweiterung der Blockgröße auf 2 MB würde Miner mit geringeren Kapazitäten ausschließen und die Zentralität fördern, was im Gegensatz zum Grundgedanken von Bitcoin stände.

Kompromisslösung „SegWit2x“



Um alle beteiligten Parteien zufriedenzustellen, einigte man sich auf die verbindliche Umsetzung von „SegWit2x“ im kommenden November. „SegWit2x“ eine Art „Creme de la Creme“ aus „Bitcoin“ und „Bitcoin Cash“ vereint, hätte ein Upgrade von 1 MB auf 2 MB Größe pro Block zur Folge, in der Hoffnung, für endgültige Ruhe in den jahrelang andauernden Skalierungsdebatten zu sorgen.

November könnte Volatilität von Bitcoin drastisch erhöhen



Wie bereits im Juli Anleger bereits leidvoll erfahren haben müssen, könnte die Volatilität von Bitcoin im Monat November drastisch in die Höhe schießen. Preiseinbrüche bis zu 700 US- Dollar pro Tag waren die Folge. Doch Unsicherheit über den Ausgang einer womöglich weiteren Spaltung sollte erneut wiederholt „eiserne Nerven“ von Bitcoin- Anlegern abverlangen. Auf dem Papier steht die weitere Spaltung geschrieben, doch wird diese auch tatsächlich in die Praxis umgesetzt werden können?

DAX unter Trump- Beschuss – Nordkorea sorgt erneut für Sorgenfalten



Das deutsche Börsenbarometer muss zu Beginn der Woche erneut Verluste beklagen. Im Vergleich zur Vorwoche notiert der DAX am Montagnachmittag rund 1,38 Prozent tiefer und unterstreicht damit seinen seit zwei Monaten andauernden Abwärtstrend.

Das Personal- Chaos aus dem Weißen Haus und ein Militärmanöver der Vereinigten Staaten mit Südkorea sorgen für tiefe Sorgenfalten bei DAX- Anlegern. Der Wortkrieg zwischen US- Präsident Donald Trump und Nordkoreas Diktator Kim Jong-un könnte sich in die Praxis ausweiten. Sollte Nordkorea die Militärübung als Provokation aufnehmen, ist ein erneuter Raketentest als Antwort zu erwarten.

Der Kurs bewegt sich folgerichtig erneut auf die psychologisch wichtige Marke von 12.000 Zähler zu, an welcher wiederum Unterstützung zu erwarten ist. Um den Abwärtstrend zu bestätigen, sollte der Tiefpunkt aus der vorletzten Handelswoche von 11.900 Punkten unterboten werden. Ende Mai 2017 wurde in New York das sogenannte "New-York Agreement" beschlossen und für verbindlich erklärt.

Bitcoin Core vs. Bitcoin Unlimited



Man einigte sich auf eine erste Lösung namens „SegWit“ um nachfolgend im Monat November „SegWit2x“ umzusetzen. Während Bitcoin bei 1 MB Speicherkapazität pro Blockgröße blieb, wurde das Splittungsprodukt „Bitcoin Cash“ bis auf 8 MB pro Block erweitert, welches im Gegenzug jedoch auf die technische Vitaminspritze „SegWit“ verzichten wollte. Die Ideologie von Bitcoin, eine dezentralisierte Umgebung zu schaffen, hat für das Bitcoin Core- Team weiterhin oberste Priorität. Eine Erweiterung der Blockgröße auf 2 MB würde Miner mit geringeren Kapazitäten ausschließen und die Zentralität fördern, was im Gegensatz zum Grundgedanken von Bitcoin stände.

Kompromisslösung „SegWit2x“



Um alle beteiligten Parteien zufriedenzustellen, einigte man sich auf die verbindliche Umsetzung von „SegWit2x“ im kommenden November. „SegWit2x“ eine Art „Creme de la Creme“ aus „Bitcoin“ und „Bitcoin Cash“ vereint, hätte ein Upgrade von 1 MB auf 2 MB Größe pro Block zur Folge, in der Hoffnung, für endgültige Ruhe in den jahrelang andauernden Skalierungsdebatten zu sorgen.

November könnte Volatilität von Bitcoin drastisch erhöhen



Wie bereits im Juli Anleger bereits leidvoll erfahren haben müssen, könnte die Volatilität von Bitcoin im Monat November drastisch in die Höhe schießen. Preiseinbrüche bis zu 700 US- Dollar pro Tag waren die Folge. Doch Unsicherheit über den Ausgang einer womöglich weiteren Spaltung sollte erneut wiederholt „eiserne Nerven“ von Bitcoin- Anlegern abverlangen. Auf dem Papier steht die weitere Spaltung geschrieben, doch wird diese auch tatsächlich in die Praxis umgesetzt werden können?

DAX unter Trump- Beschuss – Nordkorea sorgt erneut für Sorgenfalten



Das deutsche Börsenbarometer muss zu Beginn der Woche erneut Verluste beklagen. Im Vergleich zur Vorwoche notiert der DAX am Montagnachmittag rund 1,38 Prozent tiefer und unterstreicht damit seinen seit zwei Monaten andauernden Abwärtstrend.

Das Personal- Chaos aus dem Weißen Haus und ein Militärmanöver der Vereinigten Staaten mit Südkorea sorgen für tiefe Sorgenfalten bei DAX- Anlegern. Der Wortkrieg zwischen US- Präsident Donald Trump und Nordkoreas Diktator Kim Jong-un könnte sich in die Praxis ausweiten. Sollte Nordkorea die Militärübung als Provokation aufnehmen, ist ein erneuter Raketentest als Antwort zu erwarten.

Der Kurs bewegt sich folgerichtig erneut auf die psychologisch wichtige Marke von 12.000 Zähler zu, an welcher wiederum Unterstützung zu erwarten ist. Um den Abwärtstrend zu bestätigen, sollte der Tiefpunkt aus der vorletzten Handelswoche von 11.900 Punkten unterboten werden.

Autor: Timo Emden, Head of DailyFX Deutschland, Marktanalyst von DailyFX.de

HYPOTHETICAL TRADING DISCLAIMER

Der Handel mit Forex-CFDs birgt ein hohes Risiko und kann nicht für jeden Anleger angemessen sein. Die hohe Hebelwirkung kann sich sowohl zu Ihren Gunsten, als auch zu Ihren Ungunsten auswirken. Bevor Sie den Fremdwährungshandel ausüben, sollten Sie sich Ihrer Investitions-ziele, Ihrem Erfahrungsgrad und Ihrer Risikobereitschaft vollkommen bewusst sein. Der Handel mit Forex-CFDs kann nicht nur zum Totalverlust Ihres eingesetzten Kapitals führen, sondern auch darüber hinausgehende Verluste nach sich ziehen. Sie sollten sich mit allen dem Fremd-währungshandel verbundenen Risiken vertraut machen und ggf. Beratung von einem unab-hängigen Finanzberater einholen.

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Der Handel mit Margin kann zu Verlusten führen, die Ihre Einlagen übersteigen können. Bitte stellen Sie sicher, dass Sie die Risiken vollständig verstehen und holen Sie ggf. Beratung von einem unabhängigen Finanzberater ein. Alle in diesem Video enthaltenen Analysen, Meinungen, Kommentare oder forschungsbasierten Materialien dienen lediglich der Information und Bildungszwecken und sind kein Angebot, Empfehlung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf. Die Recherche berücksichtigt nicht die spezifischen Anlageziele, die finanzielle Situation und die Bedürfnisse einer bestimmten Person, die sie erhalten könnte.

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Aktuelle Kolumnen & Analysen

Halvers Kapitalmarkt Monitor: US-Geldpolitik: Methadon-Programm statt kaltem Entzug
R. Halver I Baader Markets - Indizes - 22.09.2017
Auf den ersten Blick zeigte sich die Fed falkenhaft: Sie verkündete auf ihrer Sitzung die schrittweise Entblähung ihrer 4,5 Bill. US-Dollar schweren Notenbankbilanz. Damit ist sie tatsächlich die erste Notenbank, die Liquiditätsabzug betreibt. Der Leitzins bleibt zwar unverändert. Doch plant sie diese sogenannten Fed Funds bis 2019 auf 2,75 Prozent anzuheben. Aber ist die Fed auf den zweiten Blick wirklich so gnadenlos? Wie kompromisslos ist sie wirklich und wieso nehmen die Aktienmärkte die Schubumkehr von Quantitative Easing zu Quantitative Tightening so gelassen hin? ... mehr

Halvers Woche: "Bundestagswahl 2017 - Non-Event für die Börse?"
Börse Frankfurt - Indizes - 22.09.2017
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Euwax Trends: Nordkoreakrise: “Irrer” vs “Geisteskranker Greis” – Dax dreht ins Plus - Insider: Lufthansa bekommt Filetstücke von Air Berlin
Börse Stuttgart - Marktberichte - 22.09.2017
Der Konflikt zwischen den USA und Nordkorea ist und bleibt ein großes Risiko, sagen Experten. Niemand kann absehen, wie groß die Auswirkungen am Ende sein können. Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un bezeichnete US-Präsident Donald Trump nach dessen Rede vor der UN-Vollversammlung als “geistesgestörten Greis” und drohte mit einer massiven Vergeltung. Sogar ein Test einer Wasserstoffbombe auf dem Pazfischen Ozean ist möglich. Trump schläft verbal zurück und bezeichnet Kim als „Irren“. ... mehr

Anleihen: Renditen ziehen leicht an
Börse Frankfurt - Bonds - 22.09.2017
22. September 2017. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Der Bundestagswahl am kommenden Sonntag scheinen Anleger gelassen entgegenzusehen. Für Klaus Stopp von der Baader Bank liegt dies unter anderem an der explizit proeuropäischen Ausrichtung der beiden großen Parteien. Das unterscheide den Urnengang von den jüngsten Abstimmungen in Frankreich und den Niederlanden, wo die jeweils Zweitplatzierten einen scharfen antieuropäischen Kurs vertreten hätten. "Eine Angst um den Euro kann die Bundestagswahl damit jedenfalls nicht auslösen." ... mehr

DAX 30 und Bitcoin Market Update: DAX 30: Piano vor Bundestagswahl
DailyFX - Marktberichte - 22.09.2017
Anleger halten sich auch am letzten Tag vor der Bundestagswahl bedeckt. Kaum verändert präsentiert sich der DAX mit 12.650 Zählern im Vergleich zum Vortag und unterstreicht erneut die Hängepartie aus den letzten Tagen. Die erneut scharfe Drohung des nordkoreanischen Diktators Kim Jong- un an US- Präsident Donald Trump dürfte jedoch nicht allzu ins Gewicht fallen. Jong- un kündigt als Antwort auf Trumps Rede vor dem US-Kongress eine massive Vergeltung an und bezeichnet den US- Präsidenten als „geistig umnachteten senilen Amerikaner“. ... mehr

4x Report: Übernahmen bestimmen Handel in den USA – Toshiba verkauft Chipsparte – chinesische Autowerte auf der Überholspur
Börse Stuttgart - Indizes - 22.09.2017
Auslandsaktien KW 38 (18.09. bis 22.09.2017) Der amerikanische Aktienmarkt befindet sich derzeit wieder in Rekordlaune. Der Dow Jones schloss zur Wochenmitte bei 22.413 Punkten und damit so hoch wie noch nie zuvor. Von der guten Laune scheinen sich auch die Unternehmen anstecken zu lassen. Das Übernahmekarussell hat wieder an Fahrt zugenommen. Zum Wochenauftakt wurde eine weitere milliardenschwere Übernahme im Rüstungsbereich bekanntgegeben. ... mehr

Wochenbarometer Rentenmärkte - 38. KW 2017
HSH Nordbank Research - Bonds - 22.09.2017
Die Fed ließ, wie von der Mehrheit der Marktteilnehmer erwartet, die Fed Funds Rate in der Bandbreite zwischen 1,00 % - 1,25 %. Der nächste Zinsschritt dürfte unseres Erachtens, wie auch schon im vergangenen Jahr, zu Weihnachten erfolgen. Die amerikanischen Zentralbanker machten allerdings in ihrer Stellungnahme klar, dass die Zinsanhebung im Dezember noch nicht in Stein gemeißelt ist. Bereits im Oktober will die Fed damit beginnen, ihre Bilanzsumme zu reduzieren. ... mehr

DAX schleppt sich so dahin – Letzte Ausfahrt vor der Wahl
CMC Markets - Marktberichte - 22.09.2017
Heute ist der letzte Handelstag vor den Bundestagswahlen. Ein stärkerer Einbruch der SPD, der eine große Koalition verhindert und ein sehr starkes Abschneiden der AfD sind die zwei Risiken, denen sich Anleger stellen, die vor dem Wochenende investieren. Vielleicht sehen wir eine Wiederholung des Musters der vergangenen beiden Wochen – Kaufzurückhaltung vor dem Wochenende und dann ein Kurssprung zu Wochenbeginn, wenn alles gut gegangen ist. ... mehr

Tagesausblick Aktien: DAX unbeirrt von Fed und Katalonien
Helaba Floor Research - Indizes - 22.09.2017
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Tagesausblick Renten/Devisen: Märkte glauben Fed-Ausblick nur bedingt
Helaba Floor Research - Bonds - 22.09.2017
Das Vertrauen der Marktteilnehmer in den geldpolitischen Ausblick der US-Notenbank scheint nicht besonders groß zu sein. Zwar haben sich die Leitzinserwartungen angepasst, nachdem bekannt wurde, dass die Mehrheit der FOMC-Mitglieder bis Ende 2018 unverändert vier Zinsschritte für angemessen hält, die Differenz zwischen den Leitzinsprojektionen und den Marktspekulationen ist aber weiterhin sehr groß. Ende dieses Jahres wird eine Erhöhung nur zu gut 60 % eskomptiert, bis Ende 2018 werden insgesamt nicht einmal zwei Schritte vollständig eingepreist. ... mehr

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