Kolumnen & Analysen

Niedriger Hebel - mäßiges Risiko - So haben Sie Ihre Emotionen im Griff
Lars Erichsen - CFD-Brief - Trading Business - 16.10.2017

Liebe Leserinnen, liebe Leser,
in der letzten Woche habe ich Ihnen den Einfluss unserer Verhaltensmuster und Emotionen auf das Trading erläutert. Im Fazit hieß es, dass sich beide Faktoren nicht beliebig und schon gar nicht „auf Knopfdruck“ beseitigen lassen. In dieser Woche möchte ich Ihnen aber dennoch einen Weg vorstellen, der als probates Mittel gegen Fehler durch ein Übermaß an Emotionalität angesehen werden darf.

Widersprüchliche Ziele



Die meisten Trader möchten schnell eine hohe Rendite erwirtschaften und dabei möglichst wenig Risiko in Kauf nehmen. Wir könnten jetzt ein wenig um den heißen Brei herumreden, aber bitte schauen Sie den Tatsachen ins Gesicht: Chance und Risiko stehen immer in Relation zueinander.

Die größte Gefahr



Nach meinen Erfahrungen sind Menschen, die in anderen Berufszweigen bereits viel Erfolg hatten, oft Akademiker, eher gefährdet, sich beim Trading zu überschätzen. Diese Feststellung hat weder eine ironische noch eine schadenfrohe Note und ist keineswegs allgemeingültig. Die Kombination von einem gut gefüllten Trading-Konto und einem hohen Maß an Selbstbewusstsein kann im weiteren Verlauf sehr vorteilhaft für eine Handelskarriere sein. Sofern die erste Phase dieser Karriere verlassen bzw. nicht zu einem finanziellen Desaster wird. Die goldene Überlebensregel für jeden Einsteiger und Fortgeschrittenen im Trading ist universell:

Reduziere Dein Risiko!



Senken Sie Ihre Positionsgröße und ihren Hebel soweit ab, dass sie das Ergebnis eines Trades nicht sonderlich tangiert - weder positiv noch negativ. Im Laufe der Zeit werden Sie feststellen, wo ihre persönliche „Nervenschwelle“ liegt. Bleiben Sie darunter.

Fazit



Ist es Ihnen egal was passiert? Erhöhen Sie das Risiko leicht. Kauen Sie bei jeder offenen Position auf den Nägeln? Senken Sie das Risiko. Wir sprechen hier vom Depotrisiko und der Hebelwirkung für das Depot. Die Hebelwirkung eines einzelnen Zertifikates hat damit nichts zu tun. Ob Sie nun 10 Stücke mit einem Hebel von 50 kaufen oder hundert Stücke mit einem Hebel von 5 - die Wirkung im Depot ist identisch.

Autor: CFD-Brief Redaktion, http://www.cfd-brief.de/

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Börse Frankfurt - Bonds - 17.11.2017
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Euwax Trends: DAX pendelt über 13.000 - US-Steuerreform nimmt weitere Hürde
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Die Verhandlungen in Berlin scheinen sich noch schwieriger zu gestalten, als bisher angenommen. So haben die Sondierungsgespräche gestern keine abschließende Vereinbarung erbracht. Statt dessen haben sich die Vertreter von CDU/CSU, FDP und Grünen in den frühen Morgenstunden auf den heutigen Mittag vertagt. Unter Umständen könnten sich die Diskussionen bis zum Sonntag oder darüber hinaus hinziehen. ... mehr

Steht Bitcoin in Indien vor der Regulierung?
etoro Research - Trading Business - 17.11.2017
Mati Greenspan, Senior Market Analyst bei der Social-Trading-Plattform eToro, kommentiert eine Aufforderung des obersten Gerichts in Indien zur Prüfung einer Bitcoin-Regulierung: Weil Bitcoin global immer stärker akzeptiert wird, sollten Investoren insbesondere Neuerungen aus für die Kryptowährung wichtigen Regionen im Auge behalten. Während sich beispielsweise Japan auf dem Weg zu einer vollständigen Bitcoin-Integration befindet, haben mehrere Kleinstaaten die Kryptowährung bereits gänzlich verboten. ... mehr

4x Report: US-Aktien geben nach – General Electric im Fokus – Petrobras und Zumtobel unter Druck
Börse Stuttgart - Indizes - 17.11.2017
Auslandsaktien KW 46 (13.11. bis 17.11.2017) Seit sehr langer Zeit stehen die amerikanischen Börsen im Wochenvergleich im Minus. Der Dow Jones verlor zur Vorwoche rund 310 Punkte bis zum Mittwoch. Die Vorgaben am Donnerstag sehen so aus, dass dieses Minus auch wieder verringert werden könnte. Im Index der großen Unternehmen gibt es momentan ein Sorgenkind, und zwar General Electric (WKN: 851144). Seit Jahresanfang hat sich der Aktienkurs halbiert und stellt die Aktionäre auf eine harte Probe. ... mehr

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