Kolumnen & Analysen

Tagesausblick Renten/Devisen: ZEW-Umfrage: Ende der Euphorie?
Helaba Floor Research - Forex - 12.12.2017

Datenseitig richtet sich das Interesse heute auf die Ergebnisse der ZEW-Umfrage des laufenden Monats. Die Vorgaben für den Saldo der Konjunkturerwartungen sind per saldo leicht negativ. So haben sich die Aktiennotierungen seit dem Hoch in der ersten Novemberwoche ungeachtet der jüngsten Erholung etwas zurückgebildet und auch die sentix-Investorenumfrage gab nach. Der Rückgang der sentix-Konjunkturerwartungen für Deutschland fiel sogar recht deutlich aus. Vor diesem Hintergrund sehen wir gegenüber der Konsensschätzung eines nur leichten Minus Enttäuschungspotenzial. Damit einhergehend steht das Wachstumsszenario 2018 zwar nicht in Frage, eine weitere Beschleunigung der konjunkturellen Dynamik erwarten wir aber nicht. Auch die Lagebeurteilung könnte schwächer ausfallen, wenngleich diese nicht im Zentrum der Aufmerksamkeit steht. Der entsprechende sentix-Wert hatte nachgegeben, nachdem im November noch ein Rekordhoch erreicht wurde.



Bund-Future: Neues Kontrakthoch.



Ohne fundamentale Einflüsse und im Vorfeld wichtiger Notenbankentscheidungen (Fed, EZB, BoE, SNB) hat sich der Future gefestigt und bei 163,78 ein neues Kontrakthoch markiert. Das Umfeld vonseiten der technischen Indikatoren bleibt konstruktiv. Zudem würde eine unterhalb der Konsensschätzung liegende ZEW-Umfrage tendenziell stützen. Widerstände oberhalb von 163,78 sind bei 163,92 und 164,52 zu lokalisieren, erste Unterstützungen liegen bei 163,17 und 162,79.

Euro kratzt an der 100-Tagelinie



Der Euro konnte sich zum Wochenauftakt weiter erholen, zu einem nachhaltigen Anstieg über die 100-Tagelinie bei 1,1801 kam es aber nicht. Zudem bleibt die technische Verfassung per saldo belastend, denn MACD und Stochastic stehen unverändert auf Verkauf. Der DMI ist zwar tendenziell konstruktiv, der niedrige ADX kündet aber von einer trendlosen Marktlage. Zudem könnte ein unterhalb der Konsensschätzung liegender ZEW-Saldo der Konjunkturerwartungen einen zusätzlichen Belastungsfaktor darstellen. Unterstützungen finden sich an der 55-Tagelinie bei 1,1758 und am Freitagstief bei 1,1730. Widerstände lokalisieren wir bei 1,1815/22 und um 1,1850.

Autor: Helaba Floor Research, www.helaba.de

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Aktuelle Kolumnen & Analysen

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17. Januar 2018. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Internationale Investoren scheinen kein Ende der Aktienmarkthausse zu sehen. Nein, die Aktienmärkte werden nicht, wie vor einem Monat noch befürchtet, im zweiten Quartal 2018 ihren Höhepunkt erreichen. Vielmehr ergab die jüngste Umfrage von BofA Merrill Lynch bei internationalen Fondsmanagern, dass es mit den Aktien noch bis zum Jahr 2019 oder sogar jenseits davon weiter nach oben gehen könnte. ... mehr

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Bitcoin: noch wichtiger als der Chart ist das Risk-Management Der Bitcoin-Preis hat zwischen 10.000 und 7.500 sehr viel Unterstützung. Aber was macht man, wenn die Unterstützungen nicht halten? ... mehr

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