Kolumnen & Analysen

Bitcoin und DAX 30 Market Update: Bitcoin markiert ein neues Allzeithoch - ETF womöglich nur eine Frage der Zeit
DailyFX - Marktberichte - 12.12.2017

ETF- Anbieter haben bei der US- Börsenaufsichtsbehörde, der „Securities and Exchange Commnission“ (SEC) die Einrichtung von Bitcoin- ETF- Produkten beantragt.

Laut der englischsprachigen Nachrichtenagentur Reuters reichten Anträge die Rex Shares LLC, Van Eck Associates Corp und die First Trust Advisor LP bei der US- Börsenaufsicht ein.

Bis heute hat die amerikanische Aufsichtsbehörde keine der zahlreich erhaltenen Bitcoin- ETF- Vorschläge „grünes Licht“ gegeben. Doch durch die erfolgreiche Lancierung des ersten Bitcoin- Futures in den USA, werden die Karten sprichwörtlich neu gemischt. Die Aussicht auf Zulassung eines indexbasierten Fonds (ETFs) ist so groß wie nie zuvor.

Im Kampf um einen „Bitcoin-ETF“ mussten sich z.B. die „Winklevoss-Twins“ bereits Mitte März diesen Jahres geschlagen geben. Spekulationen auf die Zulassung des indexbasierten Fonds trieben den Kurs im Frühjahr auf ein Rekordhoch von 1.300 Dollar. Kurz nach der Ablehnungsmitteilung brach der Kurs bis um 18 Prozent auf rund 900 US- Dollar ein.

Anleger benötigen neue Kaufakzente, damit weitere Preisfantasien entstehen können. Eine mögliche Zulassung eines ETFs käme da gerade recht. Sollten sich die Spekulationen um einen ETF verdichten, stände einer weiteren Kletterpartie wenig im Wege. Bitcoin wäre bei einem Erfolg schlichtweg als salonfähig zu bezeichnen.

Allzeithoch nach Future-Debüt



Das Debüt des Bitcoin- Futures ist geglückt. Im späten Handelsverlauf am Vortag erreichte die Leitdevise auf der Plattform Bitstamp ein neues Allzeithoch mit 17.270 Dollar. Der gesamte Cyberwährungsmarkt steuert mit einem Status Quo von 458 Milliarden Dollar nun auf die erste halbe Billion Dollar zu.

DAX vermasselt Wochenstart



Der deutsche Leitindex kam zu Beginn der Handelswoche nicht wirklich auf Betriebstemperatur und verpasst es, den Schwung aus der vorherigen Woche mitzunehmen. Ernüchterung in Bezug auf ein Herbeisehnen einer Jahresendrally dürfte sich langsam breit machen. Eine wiedererstarkte europäische Gemeinschaftswährung sowie die Fülle an Notenbanksitzungen gelten als Stimmungskiller. Des Weiteren hängen schlichtweg geopolitische Risiken Anlegern im Nacken. Es ist und bleibt ein Spiel mit dem Feuer, solange keine Ruhe um die Konflikte in Nordkorea und dem Nahen Osten herrschen.

Auf 13.160 Punkte und somit 0,3 Prozent höher im Vergleich zum Vortagesschlusskurs taxiert der Broker IG den DAX. Damit könnte der Leitindex vorerst entschlossener in den Handel starten und an der 13.200er- Marke schnuppern.

Autor: Timo Emden, Head of DailyFX Deutschland (IG Group), Marktanalyst von DailyFX.de

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