Kolumnen & Analysen Märkte

Sparen auf die Korrektur - Teil 1: Lassen sich Trading und konservative Geldanlage kombinieren?
Lars Erichsen - CFD-Brief - Trading Business - 11.09.2017

Liebe Leserinnen, liebe Leser, offen gesagt habe ich eine Zeit lang gegrübelt, ob ich diese Gedankengänge mit Ihnen teilen sollte. Nicht etwa weil ich an Ihnen zweifle, sondern weil ich mir in diesem Fall so sicher wie möglich sein muss, dass mir eine passende Formulierung gelingt. Nun ist vollkommene Sicherheit eine Illusion, also lassen wir es darauf ankommen. Der Risikodisclaimer vorweg: Was jetzt folgt ist keine Aufforderung zu einer Handlung irgendeiner Art. Es handelt sich um theoretische Überlegungen, dessen praktischen Nutzen ich persönlich bis zu diesem Zeitpunkt nicht verifiziert habe.

Warren Buffett & Co.



Haben Sie jemals eine zeitlich definierte Marktprognose von Warren Buffet, Howard Marks oder anderen Investment-Legenden der Wall-Street gehört? Vermutlich nicht. Wenn doch, dann waren es Fake-News. Value-Anleger ignorieren den Timing-Faktor weitestgehend. Die Herangehensweise ist simpel: Kaufe möglichst günstig und wenn die Chancen die Risiken überwiegen. Sowohl auf den Gesamtmarkt als auch einzelne Unternehmen bezogen. Beginne zu verkaufen, wenn die Bewertungen irrational werden und die Risiken überhand nehmen. Den Rest übernehmen, auf lange Sicht, effiziente Märkte.

Kommt diesmal alles anders?



Wie effizient der Markt wirklich ist, darüber lässt sich streiten. Allerdings spricht allein die Fragestellung dafür, dass wir uns vermutlich in der Endphase eines Bullenmarktes befinden. In den Jahren 1998 und 1999 war man sich sehr sicher, dass mit dem Internet eine neue Zeitrechnung begonnen habe. Ähnliche Argumente werden heute in Zusammenhang mit der Notenbankpolitik auf den Tisch gebracht. In den darauf folgenden drei Jahren halbierten sich die Indizes.

Absicherung eines langfristigen Depots



In der Vergangenheit habe ich mich mehrfach dagegen ausgesprochen ein langfristiges Aktiendepot durch Put-Optionen oder andere Derivate abzusichern. Einerseits kostet eine Versicherung dieser Art Geld und könnte einen Großteil der Rendite auffressen, andererseits stellt sich die Frage: Wann wird die Absicherung aufgebaut und wann wieder aufgelöst? Wer kann den nächsten Crash sicher vorhersagen? Vielleicht ist das nicht nötig. Mehr dazu in der nächsten Kolumne.

Autor: CFD-Brief Redaktion, http://www.cfd-brief.de/

Aktuelle Kolumnen & Analysen

DAX rutscht ins Minus - Hoffnung auf schwächeren Euro
CMC Markets - Marktberichte - 19.02.2018
Die spannenden Entwicklungen gab es heute vor allem am Devisenmarkt. Es ist nicht ganz nachvollziehbar, dass trotz der Steuerreform und steigender Zinsen in den USA der Dollar so schwach bleibt. Wir haben über Nacht scharfe Umkehrbewegungen im Dollar gegenüber dem Euro, Yen und Schweizer Franken gesehen die - wenn bestätigt - einleitend zu einer temporären Dollar-Rally führen könnten. ... mehr

Zentralbanken und Kryptowährungen – was Polen von der Schweiz lernen kann
etoro Research - Trading Business - 19.02.2018
Mati Greenspan, Senior Market Analyst bei der Social-Trading-Plattform eToro, kommentiert die jüngsten Entwicklungen auf dem Markt für Kryptowährungen: Die Auseinandersetzung zwischen Banken und der Krypto-Community scheint eine neue Dimension erreicht zu haben: Berichten zufolge hat die polnische Zentralbank mehreren YouTubern Geld dafür gezahlt, dass sie schlecht über Bitcoin und andere Kryptowährungen reden. ... mehr

Euwax Trends: Dax Erholung ausgebremst – Feiertag USA - Neujahr in China - Betrugsvorwürfe belasten Daimler Aktie
Börse Stuttgart - Marktberichte - 19.02.2018
Die Erholungsrally beim Dax schien weiter zu gehen. Doch nach positivem Start dreht der Dax ins Minus. War die starke Vorwoche doch nicht mehr als eine technische Gegenreaktion auf die dramatischen Verluste? Fast 3 Prozent hatte er in den vergangenen fünf Handelstagen in der Summe gewonnen. ... mehr

DAX-Fahrplan: Noch etwas Luft nach Oben
Admiral Markets - Indizes - 19.02.2018
Der Dax ging am Montagmorgen der vergangenen Handelswoche bei 12.285 Punkten in den vorbörslichen Handel. Er startete 341 Punkte unter der ersten vorbörslichen Notierung am Montagmorgen der Vorwoche, aber 69 Punkte über dem Wochenschluss am Freitagabend der Vorwoche. Der Dax bewegte sich zu Wochenbeginn zunächst seitwärts, wobei er nicht wesentlich über die 12.360 Punkte hinaus kam - aber auch nicht nachhaltig unter die 12.250 Punkte fiel. ... mehr

Wochenausblick: Gemischte Signale
Börse Frankfurt - Indizes - 19.02.2018
19. Februar 2018. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Von den Verlusten zu Beginn des Monats konnten sich die Aktienbörsen in der vergangenen Woche ein wenig erholen. Der deutsche Aktienindex legte knapp 3 Prozent auf 12.451 Punkte zu. Gleichzeitig schaffte der Dow Jones Industrial ein Plus von 4,25 Prozent. ... mehr

Charttechnischer Ausblick - S&P-Future (Kontrakt 03-18) - 08. KW 2018
LYNX Broker - Indizes - 19.02.2018
Wie angenommen war die derzeit erhöhte Volatilität des S&P Futures auch in der letzten Handelswoche zu spüren und so zeigte der Markt eine Wochenschwankung von rund 125 Punkten. Die angenommene Abwärtstendenz war jedoch nur bedingt umsetzbar und spätestens ab Mittwoch, mit dem Überschreiten des wichtigen Widerstands von 2.700,00 Punkten, waren dann sogar nachhaltige Käufe möglich. Der Wochenschluss lag im Bereich 2.735,00 und somit rund 120 Punkte höher als der vorangegangene Wochenschlusskurs. ... mehr

Charttechnischer Ausblick - DAX-Future (Kontrakt 03-18) - 08. KW 2018
LYNX Broker - Indizes - 19.02.2018
Der DAX-Future (FDAX) konnte sich in der vergangenen Handelswoche oberhalb der 12.000-Punkte-Marke behaupten und kletterte nach einer leichten Schwäche langsam in Richtung des Widerstandsniveaus von rund 12.500 Punkten. Die angenommene erneute Schwäche unterhalb von 12.350 Punkten blieb somit aus, womit Käufe – insbesondere ab Mittwochnachmittag – in den Vordergrund rückten. ... mehr

Charttechnischer Ausblick - Bund-Future (Kontrakt 03-18) - 08. KW 2018
LYNX Broker - Bonds - 19.02.2018
Der Bund-Future tendierte in der vergangenen Handelswoche hauptsächlich seitwärts. Es konnten weder neue Bewegungstiefs ausgebaut, noch konnte der erwähnte wichtige Widerstandsbereich von 158,75 Punkten nach oben durchstoßen werden. Auffallend war jedoch die eindeutig aufwärts gerichtete Bewegung am Freitag. Aus dem Bereich 157,75 ging es in einem Zug hinauf auf das Wochenhoch von 158,75 Punkten und auch der Wochenschlusskurs lag nicht wesentlich tiefer. ... mehr

Charttechnischer Ausblick - EUR/USD - 08. KW 2018
LYNX Broker - Forex - 19.02.2018
Der EUR.USD konnte sich aus dem in der Vorwoche genannten Unterstützungsniveau von 1,2250 vorerst in Richtung des wichtigen Widerstandsbereichs von 1,2350 vorarbeiten, um folgend nach einer leichten Korrektur bis auf das Niveau der Hochs von Ende Januar anzusteigen. Von dort setzte am Freitag erneut eine etwas stärkere Korrektur ein, die zum Freitagabend zu einem Schlusskurs von rund 1,2400 Zählern führte. Das Jahreshoch von Ende Januar konnte in diesem Zuge kurzzeitig überschritten werden. ... mehr

Chartanalyse: Goldpreis setzt Aufwärtstrend nach Korrektur fort
Karsten Kagels - Commodities - 19.02.2018
Gold-Futures Chartanalyse - Trend, Prognose, Aussichten Der abgebildete Wochenchart des in New York gehandelten Gold-Futures zeigt die Kursentwicklung seit Juni 2016. Jede abgebildete Kerze (Candlestick) stellt die Kursbewegung einer Woche dar, bei einem aktuellen Kurs von $1.349,4. ... mehr

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