Kolumnen & Analysen Märkte

DAX leidet an Gewinnmitnahmen zum Jahresende – US-Leitindizes noch in Schlagdistanz zu den Rekordhochs
LYNX Broker - Marktberichte - 02.01.2018

Während der Deutsche Aktienindex DAX zum Jahresschluss 2017 weiter zurückfiel und sogar die 13.000-Punkte-Marke per Xetra-Schluss unterschritt, konnten sich die drei US-Leitindizes Dow Jones, NASDAQ 100 und S&P 500 auf ihrem recht hohen Kursniveau behaupten und weiterhin die Schlagdistanz zu ihren Bestmarken halten.

Der Deutsche Aktienindex beendete den Xetra-Handel am Freitag mit einem Minus von 0,48 Prozent bei 12.917,64 Punkten. Das Rekordhoch liegt bei 13.525,56 Punkten. Das Handelsvolumen betrug nur 1,906 Mrd. Euro. Der XDAX notierte um 22:15 Uhr mit 12.861,42 Punkten und der FDAX schloss an der EUREX mit 12.852,50 Punkten.

Der Dow Jones beendete den Handel mit 24.719,22 Punkten und die Rekordmarke liegt jetzt bei 24.876,07 Punkten. Der NASDAQ 100 notierte zum Handelsschluss bei 6.396,42 Punkten und der Rekordstand beträgt 6.522,70 Punkte. Der breit gefasste S&P 500 schloss mit 2.673,61 Punkten und der Rekordstand liegt jetzt bei 2.694,97 Punkten.

Der Euro notierte am Neujahrstag bei 1,20 US-Dollar. Eine Feinunze Gold war am Spotmarkt für 1.302,80 US-Dollar zu haben und Rohöl der Nordseesorte Brent kostete zum US-Handelsschluss im März-Kontrakt 66,87 US-Dollar das Fass.

Der Euro-Bund-Future schloss am Freitag an der EUREX mit 161,78 Punkten. Die Rendite für zehnjährige Bundesanleihen liegt aktuell bei 0,42 Prozent. Der Spread zwischen zehnjährigen deutschen Bunds und zehnjährigen US-Staatsanleihen (2,41 Prozent Rendite) liegt derzeit bei 199 Basispunkten.

US-Steuerreform leutet den Steuerwettbewerb ein



„Die US-Steuerreform läutet eine neue Runde im internationalen Steuerwettbewerb ein“, so Dirk Friczewsky, Finanzanalyst für LYNX Broker. „Nach der US-Reform wird man in Deutschland in Bezug auf Unternehmenssteuern darauf achten müssen, nicht als die weltweit teuerste Nation wahrgenommen zu werden“, erläutert Friczewsky. „China regierte bereits und bietet vorerst Steuerfreiheit an, wenn die Unternehmensgewinne wieder im Land reinvestiert würden.“

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Autor: LYNX Broker

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