Kolumnen & Analysen Märkte

Wohin treibt der Bitcoin?
Stefan Böhm - Forex - 16.01.2018

Die Blüten des Kryptowährungsbooms werden immer skurriler



Vielleicht haben Sie es gelesen. In Südkorea denkt der Justizminister darüber nach, den Handel mit Kryptowährungen zu verbieten. Nun muss man wissen, dass Südkorea eine Hochburg des Bitcoins ist. Rund 15 Prozent des weltweiten Bitcoin-Handels findet in Südkorea statt. Ein Verbot hätte daher nicht nur großen symbolischen Charakter, sondern dürfte Bitcoin & Co. auch massiv schaden.

Die Karawane zieht weiter



Es ist noch nicht so lange her, da war China der wichtigste Handelsplatz für Bitcoins, bis die Behörden aus Furcht vor Geldwäsche und Kapitalflucht einschritten und den Handel verboten. Wie wir sehen, gibt es den Bitcoin immer noch. Solange Südkorea nur im Alleingang handelt, werden die negativen Auswirkungen eines möglichen Verbots keine längerfristigen Folgen haben. Der Bitcoin-Handel wird dann einfach weiterziehen. Inzwischen gibt es jedoch Spekulationen, dass China auch das Schürfen von Bitcoins verbieten möchte. Chinesische Schürfer sind weltweit am aktivsten. Fast 80 Prozent aller neuen Bitcoins kommen aus China. Das verschlingt freilich Unmengen an Energie. Bislang war China für die Bitcoin-Schürfer auch deswegen so interessant, weil die Stromkosten relativ niedrig sind. Doch auch für die Bitcoin-Produzenten werden sich neue Länder finden, bspw. die Mongolei, wo es viele nicht ausgelastete Kohlekraftwerke gibt. Unter ökologischen Gesichtspunkten ist das freilich völliger Irrsinn, doch das ist ein anderes Thema.

Vorbild Eastman Kodak?



Sie sehen, der Kryptowährungsboom ist anscheinend nicht zu stoppen. Dass bei manchen Spekulanten alle Sicherungen durchbrennen, zeigt jedoch das Beispiel Kodak. Der Fotokonzern kündigte an, seinen eigenen Coin zu kreieren als Kryptowährung für Fotografen und Rechteinhaber. Vielleicht bringt Kodak auch noch den „KashMiner“, einen Computer für Coin-Schürfer. Kein Witz. Obwohl es nur Ideen in Messebroschüren waren, verdoppelte sich die Kodak-Aktie innerhalb kürzester Zeit. Vielleicht hätte auch Air Berlin etwas mit Bitcoin machen sollen? Zumindest für Versorger wie RWE und Uniper mit nicht ausgelasteten Kohlekraftwerken gibt es nun keine Ausrede mehr. Ab jetzt wird geschürft! Gut Coin!

Autor: DaxVestor Redaktion, www.dax-vestor.de

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Zentralbanken und Kryptowährungen – was Polen von der Schweiz lernen kann
etoro Research - Trading Business - 19.02.2018
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Euwax Trends: Dax Erholung ausgebremst – Feiertag USA - Neujahr in China - Betrugsvorwürfe belasten Daimler Aktie
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Admiral Markets - Indizes - 19.02.2018
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Wochenausblick: Gemischte Signale
Börse Frankfurt - Indizes - 19.02.2018
19. Februar 2018. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Von den Verlusten zu Beginn des Monats konnten sich die Aktienbörsen in der vergangenen Woche ein wenig erholen. Der deutsche Aktienindex legte knapp 3 Prozent auf 12.451 Punkte zu. Gleichzeitig schaffte der Dow Jones Industrial ein Plus von 4,25 Prozent. ... mehr

Charttechnischer Ausblick - S&P-Future (Kontrakt 03-18) - 08. KW 2018
LYNX Broker - Indizes - 19.02.2018
Wie angenommen war die derzeit erhöhte Volatilität des S&P Futures auch in der letzten Handelswoche zu spüren und so zeigte der Markt eine Wochenschwankung von rund 125 Punkten. Die angenommene Abwärtstendenz war jedoch nur bedingt umsetzbar und spätestens ab Mittwoch, mit dem Überschreiten des wichtigen Widerstands von 2.700,00 Punkten, waren dann sogar nachhaltige Käufe möglich. Der Wochenschluss lag im Bereich 2.735,00 und somit rund 120 Punkte höher als der vorangegangene Wochenschlusskurs. ... mehr

Charttechnischer Ausblick - DAX-Future (Kontrakt 03-18) - 08. KW 2018
LYNX Broker - Indizes - 19.02.2018
Der DAX-Future (FDAX) konnte sich in der vergangenen Handelswoche oberhalb der 12.000-Punkte-Marke behaupten und kletterte nach einer leichten Schwäche langsam in Richtung des Widerstandsniveaus von rund 12.500 Punkten. Die angenommene erneute Schwäche unterhalb von 12.350 Punkten blieb somit aus, womit Käufe – insbesondere ab Mittwochnachmittag – in den Vordergrund rückten. ... mehr

Charttechnischer Ausblick - Bund-Future (Kontrakt 03-18) - 08. KW 2018
LYNX Broker - Bonds - 19.02.2018
Der Bund-Future tendierte in der vergangenen Handelswoche hauptsächlich seitwärts. Es konnten weder neue Bewegungstiefs ausgebaut, noch konnte der erwähnte wichtige Widerstandsbereich von 158,75 Punkten nach oben durchstoßen werden. Auffallend war jedoch die eindeutig aufwärts gerichtete Bewegung am Freitag. Aus dem Bereich 157,75 ging es in einem Zug hinauf auf das Wochenhoch von 158,75 Punkten und auch der Wochenschlusskurs lag nicht wesentlich tiefer. ... mehr

Charttechnischer Ausblick - EUR/USD - 08. KW 2018
LYNX Broker - Forex - 19.02.2018
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Chartanalyse: Goldpreis setzt Aufwärtstrend nach Korrektur fort
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