Kolumnen & Analysen Märkte

Technische Analyse: EUR/USD kann Aufwärtstrend nicht mit neuen Hochs bestätigen
Karsten Kagels - Forex - 04.02.2018

EUR/USD Chartanalyse - Trend, Prognose, Aussichten



Der abgebildete Wochenchart des Währungspaares Euro/Dollar (EUR/USD Forex) zeigt die Kursbewegung seit Oktober 2015. Jede Kurskerze (Candlestick) stellt die Kursentwicklung für eine Woche dar, bei einem aktuellen Kurs von 1,2455.



Wochenkerze entwickelt sich als Innenkerze



Aus Sicht des Wochencharts bewegt sich EUR/USD in einem etablierten Aufwärtstrend.

Die aktuelle Wochenkerze entwickelte sich innerhalb der Kursspanne der Vorwoche und zeigt damit eine Pause im Trend an.

Gleitende Durchschnitte sind positiv



EUR/USD bewegt sich über der steigenden blauen Linie des 20-Wochen Gleitenden Durchschnitt (GD) und über dem 50-Wochen-GD (grüne Linie im Chart), was positiv zu werten ist. Der wichtige, noch fallende langfristige 200 Wochen Gleitende Durchschnitt wurde in den vergangenen elf Wochen deutlich nach oben verlassen, was ebenfalls positiv zu werten ist.

Monatschart im Aufwärtstrend



Aus Sicht des längerfristigen Monatschart wurde Ende November 2017 ein Investment-Kaufsignal generiert, als das Oktoberhoch bei 1,1880 überschritten wurde. Das erste Kursziel am Septemberhoch 2017 bei 1,2092 wurde erreicht und überschritten.

Der Aufwärtstrend im Monatschart wurde damit bestätigt und es liegt nun ein etablierter Aufwärtstrend vor. Das ist positiv zu werten. Von grundsätzlich weiter steigenden Kursen kann ausgegangen werden.



Fazit



Nachdem das von uns genannte Kursziel bei 1,2500 im Januar erreicht wurde, richten wir nun unseren Blick auf die nächsten wichtigen Widerstände: Zum einen die 61,8 % Korrektur bei 1,2597 und zum anderen die langfristige Abwärtstrendlinie, die etwas höher liegt, wie man im Monatschart sehen kann.

Im Bereich von 1,2600 könnte somit der Kursanstieg erst einmal ins Stocken geraten. Der mittel- und langfristige Trend bleiben aber weiter aufwärts gerichtet.

Das positive Chartbild würde erst dann auf neutral drehen, wenn das Januartief bei 1,1915 unterschritten wird.

Autor:: Karsten Kagels, Geschäftsführer und Head-Trader der Kagels Trading GmbH, www.kagels-trading.de

Über den Autor:
Seit mehr als 30 Jahren beschäftigt sich Herr Kagels mit dem Trading an den Finanz- und Rohstoffmärkten. Er ist Spezialist für das Trading an den Forex-und Futuresmärkten und verfügt über umfangreiche Erfahrung im Aktienhandel. Die Analyse der Börsencharts auf Grundlage der Preisbewegung (price action) ist eine wesentliche Voraussetzung für seine Handelsentscheidungen.
Herr Kagels ist auch seit 18 Jahren als gefragter Trading-Ausbilder und Trading-Coach für private und institutionelle Anleger tätig. Disclaimer

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